Sind Rosettenblätter, junge Wurzeln und geschlossene Knospen der Wiesen-Margerite bedenkenlos essbar und schmackhaft?

Antwort

Die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) ist grundsätzlich essbar, allerdings gibt es einige Hinweise zu beachten: **Rosettenblätter:** Die jungen Blätter der Wiesen-Margerite können roh oder gekocht gegessen werden. Sie sind jedoch recht herb und leicht bitter im Geschmack, was nicht jedem zusagt. In kleinen Mengen als Wildkräuterbeigabe im Salat oder als Würzkraut sind sie unbedenklich. **Junge Wurzel:** Die Wurzel der Wiesen-Margerite ist essbar, aber sie ist recht zäh und geschmacklich wenig attraktiv. Sie kann roh oder gekocht verzehrt werden, wird aber selten genutzt, da sie nicht besonders schmackhaft ist. **Geschlossene Knospen:** Die noch geschlossenen Blütenknospen können wie Kapern in Essig eingelegt werden und sind essbar. Sie haben einen leicht würzigen Geschmack und werden manchmal als Wildgemüse verwendet. **Fazit:** Alle genannten Pflanzenteile sind grundsätzlich essbar und ungiftig. Geschmacklich sind die Blätter und Knospen am interessantesten, die Wurzel eher weniger. Wie bei allen Wildpflanzen gilt: Nur sammeln, wenn du die Pflanze sicher bestimmen kannst, und in Maßen genießen, da der bittere Geschmack bei größeren Mengen unangenehm werden kann. Weitere Informationen findest du z.B. bei [Kostbare Natur](https://www.kostbarenatur.net/pflanzen/wiesen-margerite/) oder [Kraut & Rüben](https://www.krautundrueben.de/wiesen-margerite-essbar). **Hinweis:** Bei Allergien gegen Korbblütler (Asteraceae) sollte auf den Verzehr verzichtet werden.

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