Die jungen Blätter der Kohl-Kratzdistel (Cirsium oleraceum) eignen sich am besten für die Zubereitung als „Spinat“, solange sie noch zart und nicht zu faserig sind. Dies ist in d... [mehr]
Viele Wildpflanzen können vor dem Stielaustrieb als Spinat-Ersatz verwendet werden. Hier eine kurze Einschätzung zu den genannten Arten: **Zaunwicke (Vicia sepium):** Die jungen Triebe und Blätter sind essbar und können wie Spinat zubereitet werden. Nur die jungen Pflanzenteile verwenden, da ältere Pflanzenteile Bitterstoffe enthalten können. **Kompasslattich (Lactuca serriola):** Die jungen Blätter sind essbar, allerdings enthalten sie wie viele Wildlattiche Bitterstoffe. In kleinen Mengen und jung geerntet als Spinat-Ersatz geeignet. **Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris):** Die jungen Blätter sind essbar und mild im Geschmack. Sie eignen sich gut als Spinat-Ersatz, besonders im Frühjahr. **Weiße Lichtnelke (Silene latifolia):** Die jungen Blätter und Triebe sind essbar und werden in Südeuropa traditionell als Wildgemüse genutzt. Sie eignen sich gut als Spinat-Ersatz. **Lungenkraut (Pulmonaria officinalis):** Die jungen Blätter sind essbar, aber eher mild und schleimig. Sie können als Spinat-Ersatz verwendet werden, sind aber geschmacklich nicht jedermanns Sache. **Gundermann (Glechoma hederacea):** Die Blätter sind essbar, aber sehr aromatisch und würzig. Sie eignen sich eher als Würzkraut in kleinen Mengen, nicht als Hauptbestandteil wie Spinat. **Schlüsselblume (Primula veris):** Die jungen Blätter sind essbar und können als Spinat-Ersatz verwendet werden. Sie sind mild im Geschmack. **Fazit:** Von den genannten Pflanzen eignen sich besonders Hirtentäschel, Weiße Lichtnelke, Zaunwicke und Schlüsselblume als Spinat-Ersatz. Kompasslattich und Lungenkraut sind möglich, aber geschmacklich speziell. Gundermann sollte wegen seines intensiven Aromas nur sparsam beigemischt werden. **Wichtiger Hinweis:** Immer sicher bestimmen, nur junge, frische Pflanzenteile verwenden und bei Unsicherheiten auf den Verzehr verzichten. Manche Wildpflanzen können bei empfindlichen Personen Unverträglichkeiten auslösen.
Die jungen Blätter der Kohl-Kratzdistel (Cirsium oleraceum) eignen sich am besten für die Zubereitung als „Spinat“, solange sie noch zart und nicht zu faserig sind. Dies ist in d... [mehr]
Die Sternmiere (Stellaria holostea), auch als Große Sternmiere bekannt, ist grundsätzlich essbar und wird gelegentlich als Wildgemüse verwendet. Die jungen Triebspitzen können &au... [mehr]
Die besten Monate, um die Blätter der Walderdbeere (Fragaria vesca) für einen schmackhaften „Spinat“ zu ernten, sind Mai und Juni. In dieser Zeit sind die jungen Blätter bes... [mehr]
Die Knospen des Spitzwegerichs (Plantago lanceolata) erntest du am besten im späten Frühjahr bis frühen Sommer, etwa von Mai bis Juni, je nach Standort und Wetterlage. Der ideale Zeitpu... [mehr]
Für kulinarische Zwecke sollten die Spitzen der Feld-Hainsimse (Luzula campestris) möglichst jung und zart sein. Das bedeutet: - **Knospen:** Die Blütenknospen sollten noch geschlossen... [mehr]
Der **Gamander-Ehrenpreis** (Veronica chamaedrys) gilt als einer der schmackhaftesten Ehrenpreise. Seine jungen Blätter und Triebspitzen sind mild im Geschmack, leicht nussig und eignen sich sehr... [mehr]
Die Wurzel der jungen Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) kann grundsätzlich schon ab Herbst gefunden und genutzt werden. Nach der Keimung im Spätsommer oder Frühherbst bildet die Pfla... [mehr]
Die knospigen Blüten der Ährigen Teufelskralle (Phyteuma spicatum) sind im Frühjahr und Frühsommer essbar, solange sie noch fest geschlossen, grün und saftig sind. Der optimal... [mehr]
Hier eine Übersicht zu den genannten Pflanzen und der Essbarkeit ihrer Wurzeln: **1. Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris):** Die Wurzeln sind essbar, wurden früher als Gemüse oder Ge... [mehr]
Pastinak (Pastinaca sativa), Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium), Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris) und Wilde Möhre (Daucus carota) sind alles zweijährige Doldenblütler. Si... [mehr]