Pfennigkraut, Mariendistel, Kohlkratzdistel, Wiesenbärenklau und Wiesenkerbel sind alles essbare Wildpflanzen, die in der Küche als Gemüse oder Spinat-Ersatz verwendet werden könne... [mehr]
Die Wurzel des Feld-Mannstreu (Eryngium campestre) wurde früher tatsächlich als Nahrungsmittel genutzt, insbesondere in Notzeiten. Sie enthält Inulin, einen Ballaststoff, der auch in anderen Wurzelgemüsen wie Topinambur vorkommt. In historischen Quellen wird berichtet, dass die Wurzel nach dem Kochen oder Rösten essbar ist und einen süßlichen Geschmack entwickeln kann, ähnlich wie Pastinake oder Schwarzwurzel. In England wurden die kandierten Wurzeln des verwandten Eryngium maritimum („Eryngo root“) sogar als Delikatesse geschätzt. Allerdings ist der Geschmack der rohen Wurzel eher herb bis bitter. Erst durch das Kochen, Rösten oder Kandieren wird sie milder und teilweise süßlich. In der modernen Küche spielt sie kaum eine Rolle, was auch daran liegt, dass sie geschmacklich nicht mit anderen Wurzelgemüsen konkurrieren kann und die Pflanze heute geschützt ist. Zusammengefasst: Die zubereitete Wurzel des Feld-Mannstreu kann durchaus schmackhaft sein, insbesondere nach entsprechender Verarbeitung. Sie ist also nicht nur eine „bittere Notnahrung“, sondern wurde früher auch als Delikatesse geschätzt – allerdings ist der Geschmack Geschmackssache und reicht nicht an bekanntere Wurzelgemüse heran.
Pfennigkraut, Mariendistel, Kohlkratzdistel, Wiesenbärenklau und Wiesenkerbel sind alles essbare Wildpflanzen, die in der Küche als Gemüse oder Spinat-Ersatz verwendet werden könne... [mehr]
Ja, die jungen Triebspitzen des Klettenlabkrauts (Galium aparine) sind essbar und können roh gegessen werden. Sie passen gut zu Kartoffeln, in Quark oder mit Käse. Die jungen Pflanzenteile s... [mehr]
Die Weiße Lichtnelke (Silene latifolia) ist in einigen Regionen als Wildgemüse bekannt, wird aber selten kulinarisch genutzt. Wenn du sie verwenden möchtest, solltest du Folgendes beac... [mehr]
Deine Frage bezieht sich vermutlich auf eine Pflanze oder deren Samen/Früchte, aber du hast nicht genau angegeben, um welche es geht. Allgemein lässt sich sagen: Viele Pflanzen(-teile) sind... [mehr]
Ahornsamen sind grundsätzlich essbar, auch roh. Sie stammen von verschiedenen Ahornarten, darunter Feldahorn (Acer campestre), Spitzahorn (Acer platanoides) und Bergahorn (Acer pseudoplatanus). D... [mehr]
Weinberglauch (Allium vineale) wächst oft an Waldrändern und in der Nähe von Feldern. Wenn er nur 5–7 Meter von einem bewirtschafteten Feld entfernt wächst, besteht ein gewis... [mehr]
Die noch geschlossenen Knospen der Ringdistel (Carduus spec.) sind grundsätzlich essbar, solange sie jung und zart sind. Sie können gekocht, gebraten oder frittiert im Ganzen gegessen werden... [mehr]
Die Sternmiere (Stellaria media), auch Vogelmiere genannt, ist eine essbare Wildpflanze, deren junge Triebspitzen und Blätter das ganze Jahr über geerntet werden können – selbst i... [mehr]
Die Wurzeln von Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) und Giersch (Aegopodium podagraria) sind beide essbar, unterscheiden sich aber deutlich in Geschmack und kulinarischer Eignung: **Gäns... [mehr]
Hier eine Übersicht zu den genannten Pflanzen und der Essbarkeit ihrer Blattrosetten und jungen Wurzeln: **1. Prächtige Fetthenne (Sedum spectabile):** - **Blattrosetten:** Die Blätt... [mehr]