Im Februar ist das Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) meist noch nicht voll ausgetrieben, aber in milden Wintern oder an geschützten Stellen findest du oft schon die jungen, zarten Bl&au... [mehr]
Die Wurzeln von Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) und Giersch (Aegopodium podagraria) sind beide essbar, unterscheiden sich aber deutlich in Geschmack und kulinarischer Eignung: **Gänsefingerkraut:** Die Wurzel des Gänsefingerkrauts ist relativ dick, fleischig und enthält viel Stärke. Sie wurde früher in Notzeiten als Nahrungsmittel genutzt. Geschmacklich erinnert sie leicht an Pastinake oder Topinambur, ist mild, leicht süßlich und kann roh oder gekocht gegessen werden. Besonders gekocht oder gebraten ist sie angenehm und vielseitig verwendbar. **Giersch:** Die Wurzel des Giersch ist dünner, faseriger und weniger ergiebig. Sie schmeckt eher erdig, leicht scharf und ist roh meist zäh. Kulinarisch wird sie selten verwendet, da sie geschmacklich und von der Konsistenz her nicht besonders attraktiv ist. **Fazit:** Kulinarisch und geschmacklich ist die Wurzel des **Gänsefingerkrauts** der des Giersch deutlich überlegen. Sie eignet sich besser als Wildgemüse und kann ähnlich wie andere Wurzelgemüse zubereitet werden. Gierschwurzeln sind eher eine Notnahrung und weniger für den Genuss geeignet. Weitere Infos zu den Pflanzen findest du z.B. bei [Kraut & Rüben](https://www.krautundrueben.de/gaensefingerkraut) und [Kostbare Natur](https://www.kostbarenatur.net/giersch/).
Im Februar ist das Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) meist noch nicht voll ausgetrieben, aber in milden Wintern oder an geschützten Stellen findest du oft schon die jungen, zarten Bl&au... [mehr]
Die Wurzeln der Pastinake (Pastinaca sativa) sind am besten essbar, wenn die Pflanze jung und noch nicht in die Blüte gegangen ist. In diesem Stadium sind die Wurzeln zart, aromatisch und haben e... [mehr]
Die Wurzel des Wiesenkerbels (Anthriscus sylvestris) ist essbar, wird aber geschmacklich meist als wenig attraktiv beschrieben. Sie schmeckt eher mild bis leicht süßlich, manchmal auch etwa... [mehr]
Die Wurzel des Drüsigen Weidenröschens (Epilobium glandulosum) ist essbar, aber recht faserig und enthält viele Bitterstoffe. Um sie schmackhafter zuzubereiten, empfiehlt sich folgendes... [mehr]