Sind Blattrosetten und junge Wurzeln von prächtiger Fetthenne, gewöhnlicher Straußmargerite, echter Schlüsselblume und Dürrwurz-Alant essbar und schmackhaft?

Antwort

Hier eine Übersicht zu den genannten Pflanzen und der Essbarkeit ihrer Blattrosetten und jungen Wurzeln: **1. Prächtige Fetthenne (Sedum spectabile):** - **Blattrosetten:** Die Blätter vieler Fetthennen-Arten sind essbar, auch roh, und schmecken mild-säuerlich. Sie werden manchmal in Salaten verwendet. - **Junge Wurzeln:** Über die Wurzeln gibt es kaum Berichte zur Essbarkeit; sie werden in der Regel nicht gegessen. - **Achtung:** In größeren Mengen können Fetthennen leicht giftig wirken (Magenbeschwerden). **2. Gewöhnliche Straußmargerite (Leucanthemum vulgare):** - **Blattrosetten:** Junge Blätter sind essbar, schmecken aber eher herb bis leicht bitter. Sie können in kleinen Mengen roh oder gekocht verwendet werden. - **Junge Wurzeln:** Werden selten gegessen, sind aber grundsätzlich nicht giftig. Geschmacklich wenig attraktiv. **3. Echte Schlüsselblume (Primula veris):** - **Blattrosetten:** Junge Blätter sind essbar, mild im Geschmack, und werden manchmal in Salaten oder als Wildgemüse verwendet. - **Junge Wurzeln:** Die Wurzeln enthalten Saponine und werden medizinisch genutzt, sind aber roh nicht zu empfehlen und können leicht giftig wirken. **4. Dürrwurz-Alant (Inula conyzae):** - **Blattrosetten:** Junge Blätter sind essbar, aber sehr bitter und daher wenig schmackhaft. - **Junge Wurzeln:** Werden traditionell als Heilpflanze genutzt, sind aber roh nicht empfehlenswert und schmecken bitter. **Fazit:** - **Blattrosetten** von Prächtiger Fetthenne, Straußmargerite und Echte Schlüsselblume sind essbar und teilweise schmackhaft, wobei Geschmack und Verträglichkeit individuell variieren können. - **Junge Wurzeln** sind bei allen genannten Arten entweder wenig schmackhaft, schwer verdaulich oder potenziell leicht giftig und werden daher nicht empfohlen. **Wichtiger Hinweis:** Vor dem Verzehr wild gesammelter Pflanzen immer eine sichere Bestimmung und ggf. Rücksprache mit Fachliteratur oder Experten einholen. Manche Pflanzen können mit giftigen Arten verwechselt werden oder bei empfindlichen Personen Unverträglichkeiten auslösen.

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