Wildpflanzen und Pilze können den Blutzucker nicht wie ein Medikament „senken“, aber einige sind sehr gut für eine blutzuckerfreundliche Ernährung: vor allem bittere, ballas...
Ist es sinnvoll, Kastanienbraune Stielporlinge, Parasol-Stiele und Riesenporlinge für Pilzbrühe zu verwenden?
Antwort vomDie Idee, eine Brühe aus verschiedenen Pilzarten zu kochen, ist grundsätzlich interessant, aber bei den genannten Pilzen gibt es einige wichtige Punkte zu beachten: 1. **Kastanienbrauner Stielporling (Polyporus badius, auch Polyporus durus genannt):** Dieser Pilz ist essbar, aber sein Fleisch ist oft zäh und wird meist nur für Brühen verwendet. Er ist geschmacklich mild. 2. **Stiele vom Parasol (Macrolepiota procera):** Die Stiele des Parasolpilzes sind meist sehr faserig und werden normalerweise nicht gegessen, können aber ausgekocht werden, um Geschmack an eine Brühe abzugeben. 3. **Riesenporling (Meripilus giganteus):** Junge Exemplare sind essbar, ältere werden jedoch sehr zäh und holzig. Auch hier werden sie manchmal für Brühen verwendet, da sie einen kräftigen Pilzgeschmack abgeben. **Wichtige Hinweise:** - Alle Pilze müssen sicher bestimmt und frisch sein. Es besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten! - Die genannten Pilze sind nicht giftig, aber die Konsistenz (zäh, faserig) macht sie als Suppeneinlage ungeeignet – als reine Geschmacksgeber für eine Brühe ist das aber möglich. - Die Brühe kann einen kräftigen, erdigen Pilzgeschmack bekommen, was für Suppen oder Saucen eine gute Basis sein kann. **Fazit:** Ja, du kannst die genannten Pilzbestandteile auskochen und die Brühe als Suppe verwenden, solange du sicher bist, dass es sich um die richtigen, essbaren Pilzarten handelt und sie nicht verdorben sind. Die festen Bestandteile solltest du nach dem Kochen entfernen, da sie meist ungenießbar sind. Die Brühe selbst kann sehr aromatisch werden. Weitere Infos zu den Pilzen findest du z.B. auf [123pilze.de](https://www.123pilze.de/).
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