Die Zaunwicke (Vicia sepium) enthält wie viele andere Wickenarten geringe Mengen an giftigen Inhaltsstoffen, insbesondere Lektine und andere sekundäre Pflanzenstoffe. Diese können in größeren Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden führen. In kleinen Mengen und nach dem Kochen werden diese Stoffe jedoch weitgehend zerstört, sodass das Risiko deutlich sinkt. Gelegentliches, maßvolles Probieren von jungen Trieben oder Samen nach dem Kochen gilt als unbedenklich, sollte aber nicht regelmäßig oder in großen Mengen erfolgen. Das Mäuseschwänzchen (Baespora myosura) ist ein seltener, kleiner Pilz, der auf alten Fichtenzapfen wächst. Über seine Essbarkeit gibt es kaum gesicherte Informationen, er gilt aber als unbedeutend und wird nicht als Speisepilz genutzt. Es gibt keine Hinweise auf Giftigkeit, aber auch keine Empfehlung zum Verzehr. Fazit: - **Zaunwicke**: In kleinen Mengen und nach dem Kochen meist unbedenklich, roh nur sehr sparsam probieren. - **Mäuseschwänzchen**: Keine Empfehlung zum Verzehr, keine bekannten Vergiftungen, aber auch kein Speisepilz. Weitere Informationen zu Wildpflanzen und deren Essbarkeit findest du z.B. bei [floraweb.de](https://www.floraweb.de/) oder [giftpflanzen.com](https://www.giftpflanzen.com/).