6 Sachverhalte bei der Grundstücksanalyse überprüfen.

Antwort

Bei der Grundstücksanalyse sollten folgende sechs Sachverhalte geprüft werden: 1. **Lage und Erreichbarkeit**: Die geografische Lage des Grundstücks, die Anbindung an Verkehrswege und die Nähe zu wichtigen Einrichtungen wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen Verkehrsmitteln. 2. **Bodenbeschaffenheit**: Die geologischen und bodenkundlichen Eigenschaften des Grundstücks, einschließlich der Bodenart, der Tragfähigkeit und möglicher Kontaminationen. 3. **Rechtslage**: Die rechtlichen Rahmenbedingungen, einschließlich der Eigentumsverhältnisse, Grundbuchauszüge, bestehende Belastungen und Dienstbarkeiten sowie die Bauvorschriften und -genehmigungen. 4. **Nutzungspotenzial**: Die Möglichkeiten der zukünftigen Nutzung des Grundstücks, wie Wohn-, Gewerbe- oder Mischnutzung, sowie die damit verbundenen Auflagen und Einschränkungen. 5. **Umweltfaktoren**: Die Berücksichtigung von Umwelteinflüssen wie Lärmschutz, Luftqualität, Hochwassergefahr und Naturschutzauflagen, die die Nutzung des Grundstücks beeinflussen können. 6. **Marktentwicklung**: Die Analyse der aktuellen und zukünftigen Marktentwicklung in der Region, einschließlich Preisentwicklung, Nachfrage und Angebot, um die wirtschaftliche Rentabilität des Grundstücks zu bewerten.

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