Kann man Ufer-Weinrebe (Vitis riparia) essen und schmackhaft zubereiten?

Antwort

Die Ufer-Weinrebe (Vitis riparia) ist grundsätzlich essbar, sowohl die Beeren als auch die jungen Blätter. Die Beeren sind jedoch meist kleiner, haben viele Kerne und schmecken oft deutlich säuerlicher und herber als die bekannten Tafeltrauben (Vitis vinifera). Sie werden deshalb selten roh verzehrt, können aber in der Küche verwendet werden. **Zubereitungsmöglichkeiten:** - **Marmelade oder Gelee:** Die Beeren eignen sich gut für die Herstellung von Marmelade oder Gelee, da sie viel Pektin enthalten. - **Saft oder Wein:** Sie können zu Saft oder sogar zu Wein verarbeitet werden, wobei der Geschmack sehr herb und säuerlich bleibt. - **Blätter:** Junge Blätter können wie bei der klassischen Weinrebe für gefüllte Weinblätter (z.B. Dolma) verwendet werden. **Geschmack:** Der Geschmack ist, wie erwähnt, deutlich herber und weniger süß als bei Kulturtrauben. Wer säuerliche Aromen mag, kann die Ufer-Weinrebe durchaus schmackhaft zubereiten, vor allem in Kombination mit Zucker oder anderen süßen Zutaten. **Hinweis:** Die Kerne enthalten wie bei anderen Weinreben geringe Mengen an Bitterstoffen, sind aber nicht giftig. Die Pflanze ist insgesamt ungiftig. **Fazit:** Ja, die Ufer-Weinrebe ist essbar und kann schmackhaft zubereitet werden, wenn man den herben Geschmack berücksichtigt und passende Rezepte wählt.

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