Die Aufforderung, 500 Euro an das Finanzamt zu zahlen, kann verschiedene Gründe haben. Häufige Ursachen sind: 1. **Nachzahlung aus der Steuererklärung:** Wenn bei der Einkommensteuerer...
Wenn du deine Lohnsteuer (als Arbeitgeber) nicht oder nicht vollständig an das Finanzamt abführst, hat das ernsthafte Konsequenzen: 1. **Säumniszuschläge:** Für nicht oder verspätet gezahlte Lohnsteuer erhebt das Finanzamt Säumniszuschläge. Diese betragen 1 % des rückständigen Steuerbetrags pro angefangenem Monat. 2. **Zwangsmaßnahmen:** Das Finanzamt kann Zwangsmaßnahmen wie Kontopfändungen oder Vollstreckungen einleiten, um die ausstehenden Beträge einzutreiben. 3. **Strafrechtliche Folgen:** Das Nichtabführen von Lohnsteuer gilt als Steuerhinterziehung (§ 370 AO) oder zumindest als Steuerverkürzung (§ 378 AO). Das kann zu Geld- oder sogar Freiheitsstrafen führen. 4. **Haftung:** Als Arbeitgeber haftest du persönlich für die einbehaltene, aber nicht abgeführte Lohnsteuer (§ 69 AO). **Was tun, wenn du nicht zahlen kannst?** - **Kontakt zum Finanzamt:** Setze dich umgehend mit dem Finanzamt in Verbindung. Oft ist eine Stundung (Zahlungsaufschub) oder Ratenzahlung möglich, wenn du deine Zahlungsunfähigkeit glaubhaft machst. - **Stundungsantrag:** Stelle einen formlosen Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung und begründe deine finanzielle Situation. **Wichtig:** Die Lohnsteuer ist eine sogenannte "treuhänderisch einbehaltene Steuer". Das bedeutet, du verwaltest das Geld nur für das Finanzamt. Eine Nichtabführung wird besonders streng geahndet. Weitere Informationen findest du z.B. auf der Seite des [Bundesfinanzministeriums](https://www.bundesfinanzministerium.de/). Bei Unsicherheiten empfiehlt sich die Beratung durch einen Steuerberater.
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