Die unterirdischen Bulbillen (auch Brutknöllchen genannt) des Scharbockskrauts (Ficaria verna, früher Ranunculus ficaria) sind essbar, aber nur in einem sehr engen Zeitraum und mit Vorsicht... [mehr]
Die Brutknöllchen (Bulbillen) des Scharbockskrauts (Ficaria verna) entstehen in den Blattachseln der Pflanze und dienen der vegetativen Vermehrung. Sie sind kleine, knollenartige Gebilde, die meist ab Mai/Juni, nach der Blütezeit, ausgebildet werden. **Essbarkeit:** Die Bulbillen sind grundsätzlich essbar, allerdings ist beim Scharbockskraut generell Vorsicht geboten. Die gesamte Pflanze enthält Protoanemonin, einen giftigen Stoff, der vor allem in älteren Pflanzenteilen und nach der Blütezeit in höherer Konzentration vorkommt. Junge Blätter und Bulbillen enthalten vor der Blüte weniger Protoanemonin und sind daher in kleinen Mengen essbar. **Wann und wie essen?** - **Zeitpunkt:** Die Bulbillen sollten möglichst früh, also kurz nach ihrer Ausbildung und noch vor dem vollständigen Vergilben der Pflanze, gesammelt werden. Das ist meist im späten Frühjahr, etwa Mai. - **Zubereitung:** Roh sollten sie nur in sehr kleinen Mengen gegessen werden, da auch sie Protoanemonin enthalten können. Durch Erhitzen (z. B. Kochen) wird das Protoanemonin weitgehend zerstört, sodass die Bulbillen dann unbedenklicher verzehrt werden können. - **Verwendung:** Die Bulbillen können gekocht als Beigabe zu Salaten, Gemüsegerichten oder als Wildgemüse verwendet werden. Ihr Geschmack ist mild-nussig. **Wichtiger Hinweis:** Nach der Blütezeit steigt der Gehalt an Protoanemonin in der gesamten Pflanze, einschließlich der Bulbillen, deutlich an. Dann sollten sie nicht mehr gegessen werden, da Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten können. **Fazit:** Die Bulbillen des Scharbockskrauts sind im späten Frühjahr, kurz nach ihrer Ausbildung und vor dem Vergilben der Pflanze, in kleinen Mengen und am besten gekocht essbar. Nach der Blütezeit sollte auf den Verzehr verzichtet werden.
Die unterirdischen Bulbillen (auch Brutknöllchen genannt) des Scharbockskrauts (Ficaria verna, früher Ranunculus ficaria) sind essbar, aber nur in einem sehr engen Zeitraum und mit Vorsicht... [mehr]
Die unterirdischen Brutknöllchen (Bulbillen) des Scharbockskrauts (Ficaria verna) sind grundsätzlich essbar, allerdings nur in einem sehr engen Zeitfenster und mit Vorsicht zu genießen... [mehr]
Von den genannten Pflanzen – Nelkenwurz (Geum urbanum) und Veilchen (Viola-Arten) – haben **Veilchen** die zarteren Blätter. Die Blätter des Veilchens sind weich, zart und kö... [mehr]
In Deutschland wachsen mehrere wilde Minzarten, die grundsätzlich essbar und für die Küche geeignet sind. Die wichtigsten und am häufigsten vorkommenden sind: **1. Wasserminze (Me... [mehr]
Die Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides) ist eine mehrjährige Pflanze, die in Mitteleuropa häufig auf Äckern, Wiesen und an Wegrändern wächst. **Vorkommen im Dezembe... [mehr]
Der Blütenstiel des Huflattichs (Tussilago farfara) ist am besten essbar, wenn er noch jung, zart und saftig ist – also bevor sich die Blüte vollständig geöffnet hat oder kur... [mehr]
Die **Weiße Taubnessel** (*Lamium album*) gilt als die schmackhafteste und am besten essbare Taubnessel. Ihre jungen Blätter und Triebspitzen können roh in Salaten oder gekocht wie Spi... [mehr]
Die Schmalblättrige Hainsimse (Luzula luzuloides) ist zwar nicht giftig, gilt aber nicht als essbar im kulinarischen Sinne. Sie enthält keine bekannten toxischen Stoffe, wird jedoch aufgrund... [mehr]
Von der Hecken-Wicke (Vicia dumetorum) sind vor allem die jungen Triebe und Blätter essbar. Sie werden am besten im Frühjahr gesammelt, wenn sie noch zart und frisch sind. In dieser Phase en... [mehr]
Der Wiesenkerbel (Anthriscus syltris) ist eine heimische Wildpflanze, die in vielen Teilen Europas wächst. Essbar sind vor allem die jungen Pflanzenteile. Hier ein Überblick, was wann verwen... [mehr]