Die Ertragsmesszahl (EMZ) ist ein Wert, der in Deutschland zur Bewertung landwirtschaftlicher Flächen verwendet wird. Du findest die Ertragsmesszahl in der Regel in folgenden Dokumenten und bei d... [mehr]
Die Ertragsmesszahl (EMZ) ist ein Wert, der die Ertragsfähigkeit eines landwirtschaftlichen Grundstücks in Deutschland angibt. Du kannst die Ertragsmesszahl für ein bestimmtes Grundstück auf folgenden Wegen einsehen: 1. **Grundbuchauszug**: Die Ertragsmesszahl ist im Grundbuchauszug unter den Angaben zum Flurstück vermerkt. Einen Grundbuchauszug kannst du beim zuständigen Grundbuchamt beantragen. 2. **Bodenrichtwertkarte / Katasteramt**: Das zuständige Katasteramt (auch Liegenschaftsamt oder Vermessungsamt genannt) führt die Flurstücksdaten, inklusive der Ertragsmesszahl. Dort kannst du eine Flurstücksauskunft beantragen. 3. **Geoportale der Bundesländer**: Viele Bundesländer bieten Online-Geoportale an, in denen du Flurstücksinformationen inklusive Ertragsmesszahl einsehen kannst. Beispiele: - [Geoportal Bayern](https://geoportal.bayern.de/) - [Geoportal NRW](https://www.geoportal.nrw/) - [Geoportal Niedersachsen](https://www.geobasis.niedersachsen.de/) 4. **Bodenwertbescheid**: Bei der Feststellung des Einheitswerts für steuerliche Zwecke wird die Ertragsmesszahl im Bodenwertbescheid aufgeführt. Diesen erhält der Eigentümer vom Finanzamt. Für eine konkrete Auskunft benötigst du in der Regel die Flurstücksnummer und die Gemarkung des Grundstücks. Die Einsicht ist meist kostenpflichtig und erfordert einen berechtigten Grund (z.B. als Eigentümer, Käufer oder mit Vollmacht). Weitere Informationen findest du auch auf den Seiten der jeweiligen Landesämter für Geoinformation oder beim [Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft](https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/landwirtschaft-in-deutschland/bodenbewertung.html).
Die Ertragsmesszahl (EMZ) ist ein Wert, der in Deutschland zur Bewertung landwirtschaftlicher Flächen verwendet wird. Du findest die Ertragsmesszahl in der Regel in folgenden Dokumenten und bei d... [mehr]
Das Ergebnis einer Zwangsversteigerung eines Grundstücks kannst du in der Regel beim zuständigen Amtsgericht einsehen, das die Versteigerung durchgeführt hat. Die Ergebnisse werden meis... [mehr]
Bei einer Zwangsversteigerung gehen die Pflichten für ein Grundstück grundsätzlich mit dem Zuschlag auf den Erwerber über. Der Zuschlag ist der gerichtliche Beschluss, mit dem das... [mehr]
Die Grundstücksbezeichnung „auf der Schmelz“ bezieht sich in der Regel auf einen Flurnamen oder eine historische Bezeichnung eines bestimmten Gebiets. Das Wort „Schmelz“ s... [mehr]
Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte zu Bodenwert, Sachwert, Ertragswert und Marktanpassungen: **Bodenwert:** - Wert des unbebauten Grundstücks. - Wird meist anhand von Bodenrichtwer... [mehr]
Ein Grundstück einfach so an die Gemeinde „zurückzugeben“ ist in Deutschland in der Regel nicht möglich, da es sich um Privateigentum handelt und die Gemeinde nicht verpflic... [mehr]
Eine Beeinträchtigung durch ein Wegerecht begründet man, indem man darlegt, wie das eingeräumte Wegerecht Nutzung oder den Wert des eigenen Grundstücks nachteilig beeinflusst. Typi... [mehr]
Ein Wegerecht ist das Recht, ein fremdes Grundstück zum Zwecke des Durchgangs oder der Durchfahrt zu nutzen. Die Berechnung eines Wegerechts bezieht sich in der Regel auf die Festlegung und Bewer... [mehr]
Ein fremdes Grundstück darfst du grundsätzlich nicht ohne Weiteres vermessen lassen. Dafür gelten in Deutschland folgende Voraussetzungen: 1. **Berechtigtes Interesse oder Auftrag**: N... [mehr]
Ja, auch in Italien gilt grundsätzlich das Prinzip „superficies solo cedit“ (lat. „die Oberfläche folgt dem Boden“), ähnlich wie in Deutschland. Das bedeutet: Al... [mehr]