Barzahlungen über 10.000 Euro sind in Deutschland grundsätzlich nicht verboten, aber sie unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf Geldwäschepräventi... [mehr]
In der Zivilprozessordnung (ZPO) gibt es verschiedene Verfahrensarten, die sich in der Regel nach dem Streitwert und der Art des Verfahrens unterscheiden. Die wichtigsten Verfahrensarten sind: 1. **Ordentliches Verfahren**: Dies ist das Regelverfahren, das in den §§ 1-3 ZPO geregelt ist. Es wird in der Regel bei höheren Streitwerten angewendet. 2. **Einstweiliges Verfahren**: Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, das auf schnelle Entscheidungen abzielt, um vorläufige Maßnahmen zu treffen, bevor eine endgültige Entscheidung in der Hauptsache getroffen wird (§§ 935 ff. ZPO). 3. **Mahnverfahren**: Dieses Verfahren dient der schnellen Durchsetzung von Geldforderungen. Es wird durch einen Mahnbescheid eingeleitet (§§ 688 ff. ZPO). 4. **Urkundenprozess**: In diesem Verfahren wird die Entscheidung ausschließlich auf der Grundlage von Urkunden getroffen, ohne dass eine mündliche Verhandlung stattfindet (§§ 595 ff. ZPO). 5. **Versäumnisverfahren**: Dieses Verfahren kommt zur Anwendung, wenn eine Partei nicht zur mündlichen Verhandlung erscheint und die andere Partei einen Antrag auf Versäumnisurteil stellt (§§ 330 ff. ZPO). 6. **Rechtsmittelverfahren**: Hierbei handelt es sich um Verfahren, die zur Überprüfung von Entscheidungen in der ersten Instanz dienen, wie Berufung und Revision (§§ 511 ff. ZPO für die Berufung und §§ 332 ff. ZPO für die Revision). Diese Verfahrensarten sind darauf ausgelegt, unterschiedliche rechtliche Bedürfnisse und Situationen im Zivilrecht zu adressieren.
Barzahlungen über 10.000 Euro sind in Deutschland grundsätzlich nicht verboten, aber sie unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf Geldwäschepräventi... [mehr]
Ja, eine Klage kann aufgrund eines Klageabweisungsantrags abgewiesen werden. Ein Klageabweisungsantrag ist ein Antrag der beklagten Partei im Zivilprozess, mit dem sie beantragt, die Klage als unbegr&... [mehr]
Das Gericht weist darauf hin, dass du in deiner Klageerwiderung keinen Antrag auf Klageabweisung gestellt hast, weil dies ein wichtiger formeller Bestandteil der Verteidigung ist. Ohne einen ausdr&uum... [mehr]
In Deutschland gilt vor den meisten Gerichten der sogenannte Anwaltszwang, insbesondere vor den Landgerichten, Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof (§ 78 ZPO). Das bedeutet, dass dort nu... [mehr]
Wenn eine Güteverhandlung bei Gericht abgelehnt wird – das heißt, wenn mindestens eine Partei nicht bereit ist, sich auf einen Vergleich oder eine einvernehmliche Lösung einzulas... [mehr]
Für eine Klage aus § 839a BGB (Haftung des gerichtlichen Sachverständigen) mit einem Streitwert von 1.000 EUR (1 TDM = 1.000 Deutsche Mark, vermutlich ist aber 1.000 EUR gemeint) ist da... [mehr]
Das „Wiederaufgreifen eines Verfahrens“ bezeichnet im deutschen Verwaltungsrecht die Möglichkeit, ein bereits abgeschlossenes Verwaltungsverfahren unter bestimmten Voraussetzungen ern... [mehr]
Vormundschaftsverfahren sind in Deutschland grundsätzlich nicht öffentlich. Das bedeutet, dass die Verhandlungen vor dem Familiengericht, die die Bestellung eines Vormunds oder die Regelung... [mehr]
Ein Versäumnisurteil ist eine gerichtliche Entscheidung, die ergeht, wenn eine Partei im Zivilprozess nicht zum Termin erscheint oder sich nicht ordnungsgemäß äußert. Das Ge... [mehr]