Was passiert, wenn eine Güteverhandlung beim Gericht abgelehnt wird?

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Wenn eine Güteverhandlung bei Gericht abgelehnt wird – das heißt, wenn mindestens eine Partei nicht bereit ist, sich auf einen Vergleich oder eine einvernehmliche Lösung einzulassen – hat das folgende Konsequenzen: Das gerichtliche Verfahren wird fortgesetzt. Das bedeutet, dass das Gericht nach der gescheiterten Güteverhandlung in die sogenannte streitige Verhandlung eintritt. Dort werden die Argumente und Beweise beider Seiten ausführlich geprüft. Es folgt in der Regel ein weiterer Termin, in dem das Gericht die Sache inhaltlich verhandelt und am Ende ein Urteil fällt. Die Ablehnung der Güteverhandlung hat also zur Folge, dass keine außergerichtliche Einigung erzielt wird und das Verfahren im regulären Prozessweg weiterläuft. Das kann zu höheren Kosten und einem längeren Verfahren führen. Weitere Informationen findest du beispielsweise auf den Seiten der [Deutschen Justiz](https://www.justiz.de/Verfahren/Gerichtsverfahren/index.php).

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