Was kann der Arbeitgeber tun, wenn nach Ablauf der sechs Monate Probezeit weiterhin Unsicherheiten bestehen, aber nicht gekündigt werden soll?

Antwort

Wenn nach Ablauf der sechs Monate Probezeit weiterhin Unsicherheiten bestehen, der Arbeitgeber aber nicht kündigen möchte, gibt es mehrere Maßnahmen, die er ergreifen kann: 1. **Verlängerung der Probezeit**: In einigen Fällen kann die Probezeit durch eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verlängert werden, sofern dies rechtlich zulässig ist und im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag vorgesehen ist. 2. **Befristeter Vertrag**: Der Arbeitgeber kann einen befristeten Arbeitsvertrag anbieten, um die Leistung des Mitarbeiters weiter zu beobachten, bevor eine unbefristete Anstellung in Betracht gezogen wird. 3. **Zielvereinbarungen und Feedbackgespräche**: Regelmäßige Feedbackgespräche und klare Zielvereinbarungen können helfen, die Leistung und Entwicklung des Mitarbeiters zu steuern und zu verbessern. 4. **Weiterbildung und Coaching**: Der Arbeitgeber kann dem Mitarbeiter Schulungen, Weiterbildungen oder Coaching anbieten, um spezifische Fähigkeiten zu verbessern und Unsicherheiten zu beseitigen. 5. **Mentoring**: Ein erfahrener Kollege kann als Mentor fungieren, um den Mitarbeiter zu unterstützen und zu beraten. 6. **Leistungsbeurteilungen**: Regelmäßige Leistungsbeurteilungen können helfen, die Fortschritte des Mitarbeiters zu dokumentieren und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen. Es ist wichtig, dass der Arbeitgeber transparent kommuniziert und dem Mitarbeiter klare Rückmeldungen und Unterstützung bietet, um die Unsicherheiten zu überwinden.

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