Für Privatpersonen in Deutschland ist der außergerichtliche Einigungsversuch vor einer Verbraucherinsolvenz gesetzlich vorgeschrieben; die zentrale Vorschrift ist § 305 InsO. Ohne dies...
Wann sollte der Geschäftsführer Insolvenz anmelden?
Antwort vomDer Geschäftsführer sollte Insolvenz anmelden, wenn das Unternehmen zahlungsunfähig ist, das heißt, wenn es seine fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen kann. Dies kann auch der Fall sein, wenn eine Überschuldung vorliegt, also die Verbindlichkeiten die Vermögenswerte übersteigen. In Deutschland ist der Geschäftsführer gesetzlich verpflichtet, spätestens drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung einen Insolvenzantrag zu stellen, um persönliche Haftungsrisiken zu vermeiden. Es ist ratsam, frühzeitig rechtlichen Rat einzuholen, um die beste Vorgehensweise zu klären.
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