Ob du bei der Berechnung von Verzugszinsen die vertraglich vereinbarten Baunebenkosten abziehen musst, hängt davon ab, auf welchen Betrag sich der Verzug bezieht. **Grundsätzliches:** Verzu... [mehr]
Schadenersatzansprüche können aus unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen entstehen, nämlich aus vertraglichen oder gesetzlichen Schuldverhältnissen. Hier sind die wesentlichen Unterschiede: 1. **Vertragliches Schuldverhältnis**: - **Grundlage**: Ein vertragliches Schuldverhältnis entsteht durch einen Vertrag zwischen den Parteien. - **Pflichten**: Die Pflichten der Parteien ergeben sich aus dem Vertrag. Wenn eine Partei ihre vertraglichen Pflichten verletzt, kann die andere Partei Schadenersatz verlangen. - **Beispiel**: Ein Käufer und ein Verkäufer schließen einen Kaufvertrag ab. Wenn der Verkäufer die Ware nicht liefert, kann der Käufer Schadenersatz wegen Nichterfüllung des Vertrags verlangen. 2. **Gesetzliches Schuldverhältnis**: - **Grundlage**: Ein gesetzliches Schuldverhältnis entsteht durch das Gesetz, unabhängig von einem Vertrag. - **Pflichten**: Die Pflichten ergeben sich direkt aus gesetzlichen Bestimmungen. Wenn jemand gegen diese gesetzlichen Pflichten verstößt, kann der Geschädigte Schadenersatz verlangen. - **Beispiel**: Ein Autofahrer verursacht durch Fahrlässigkeit einen Unfall. Der Geschädigte kann Schadenersatz nach den Vorschriften des Deliktsrechts (§ 823 BGB) verlangen. Zusammengefasst: Vertragliche Schadenersatzansprüche basieren auf der Verletzung von Pflichten aus einem Vertrag, während gesetzliche Schadenersatzansprüche auf der Verletzung von gesetzlichen Pflichten beruhen.
Ob du bei der Berechnung von Verzugszinsen die vertraglich vereinbarten Baunebenkosten abziehen musst, hängt davon ab, auf welchen Betrag sich der Verzug bezieht. **Grundsätzliches:** Verzu... [mehr]
Urheberrechte entstehen in Deutschland und vielen anderen Ländern automatisch mit der Schaffung eines Werkes, zum Beispiel eines Textes, Bildes, Musikstücks oder Softwarecodes. Es ist keine... [mehr]
In Deutschland gibt es kein Gesetz, das eine Freundschaft oder eine Beziehung zwischen einer 12-jährigen und einem 17-jährigen grundsätzlich verbietet. Allerdings gibt es klare gesetzli... [mehr]
Das Ehegattennotvertretungsrecht ist in Deutschland seit dem 1. Januar 2023 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Die maßgeblichen rechtlichen Vorschriften finden sich in den §&se... [mehr]
In der Schweiz kann die Nachfolge einer Einzelunternehmung an eine bestimmte Person am einfachsten mit einem **Kaufvertrag** oder einem **Übertragungsvertrag** geregelt werden. Dabei werden die V... [mehr]
Kinderpornografie ist weltweit nahezu überall verboten. In den meisten Ländern, darunter alle Staaten der Europäischen Union, die USA, Kanada, Australien, Japan, Russland, China und vie... [mehr]
Ein Beispiel für das Recht auf Schutz vor Gewalt ist das Verbot von häuslicher Gewalt. In Deutschland ist im Grundgesetz (Art. 2 Abs. 2 GG) das Recht auf körperliche Unversehrtheit vera... [mehr]
Ein Handelsvertretervertrag, der eine feste Laufzeit mit der Möglichkeit zur Kündigung „zur Jahresmitte und zum Jahresende mit einer Frist von 3 Monaten“ vorsieht, kann grunds&au... [mehr]
In Deutschland gibt es kein generelles, bundesweit gültiges Gesetz, das es verbietet, nachts in den Wald zu gehen, um den Schutz nachtaktiver Wildtiere zu gewährleisten. Das Betreten des Wal... [mehr]
Die salvatorische Klausel ist eine Bestimmung in Verträgen oder Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Sie besagt, dass der Vertrag auch dann wirksam bleibt, wenn einzelne Bestimmungen unwi... [mehr]