Barzahlungen über 10.000 Euro sind in Deutschland grundsätzlich nicht verboten, aber sie unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf Geldwäschepräventi... [mehr]
„Gerichtlich einklagen“ bedeutet, dass du deine Ansprüche oder Forderungen vor einem Gericht durchsetzt, wenn sich eine andere Partei weigert, diese freiwillig zu erfüllen. Das kann zum Beispiel eine unbezahlte Rechnung, Schadensersatz oder die Rückgabe einer Sache sein. **Vorgehen beim gerichtlichen Einklagen:** 1. **Anspruch prüfen:** Überprüfe, ob dein Anspruch berechtigt ist (z.B. durch Verträge, Rechnungen, Belege). 2. **Außergerichtliche Einigung versuchen:** Oft ist es sinnvoll, zunächst eine schriftliche Mahnung oder Aufforderung zur Erfüllung zu schicken. 3. **Klage einreichen:** Wenn keine Einigung erzielt wird, kannst du beim zuständigen Gericht Klage einreichen. Das ist meist das Amtsgericht (bei Streitwerten bis 5.000 Euro) oder das Landgericht (bei höheren Beträgen). 4. **Klage begründen:** In der Klageschrift musst du genau schildern, was du forderst und warum. Belege und Nachweise solltest du beifügen. 5. **Gerichtsverfahren:** Das Gericht prüft die Klage, fordert die Gegenseite zur Stellungnahme auf und setzt ggf. einen Termin zur mündlichen Verhandlung an. 6. **Urteil:** Am Ende entscheidet das Gericht, ob deinem Anspruch stattgegeben wird. **Hinweis:** Je nach Fall kann es sinnvoll sein, einen Anwalt zu beauftragen, insbesondere bei komplexeren oder höheren Streitwerten. Bei manchen Gerichten (z.B. Landgericht) besteht sogar Anwaltszwang. Weitere Informationen findest du z.B. auf den Seiten des [Bundesministeriums der Justiz](https://www.bmj.de/DE/Themen/FokusThemen/Zivilprozess/zivilprozess_node.html).
Barzahlungen über 10.000 Euro sind in Deutschland grundsätzlich nicht verboten, aber sie unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf Geldwäschepräventi... [mehr]
Ja, eine Klage kann aufgrund eines Klageabweisungsantrags abgewiesen werden. Ein Klageabweisungsantrag ist ein Antrag der beklagten Partei im Zivilprozess, mit dem sie beantragt, die Klage als unbegr&... [mehr]
Das Gericht weist darauf hin, dass du in deiner Klageerwiderung keinen Antrag auf Klageabweisung gestellt hast, weil dies ein wichtiger formeller Bestandteil der Verteidigung ist. Ohne einen ausdr&uum... [mehr]
In Deutschland gilt vor den meisten Gerichten der sogenannte Anwaltszwang, insbesondere vor den Landgerichten, Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof (§ 78 ZPO). Das bedeutet, dass dort nu... [mehr]
Wenn eine Güteverhandlung bei Gericht abgelehnt wird – das heißt, wenn mindestens eine Partei nicht bereit ist, sich auf einen Vergleich oder eine einvernehmliche Lösung einzulas... [mehr]
Für eine Klage aus § 839a BGB (Haftung des gerichtlichen Sachverständigen) mit einem Streitwert von 1.000 EUR (1 TDM = 1.000 Deutsche Mark, vermutlich ist aber 1.000 EUR gemeint) ist da... [mehr]
Das „Wiederaufgreifen eines Verfahrens“ bezeichnet im deutschen Verwaltungsrecht die Möglichkeit, ein bereits abgeschlossenes Verwaltungsverfahren unter bestimmten Voraussetzungen ern... [mehr]
Vormundschaftsverfahren sind in Deutschland grundsätzlich nicht öffentlich. Das bedeutet, dass die Verhandlungen vor dem Familiengericht, die die Bestellung eines Vormunds oder die Regelung... [mehr]
Ein Versäumnisurteil ist eine gerichtliche Entscheidung, die ergeht, wenn eine Partei im Zivilprozess nicht zum Termin erscheint oder sich nicht ordnungsgemäß äußert. Das Ge... [mehr]