Das bloße Verlangen, dass Fremdpersonal (z.B. externe Dienstleister oder Berater) sich die Policies und Prozesse des Auftraggebers durchliest, stellt in der Regel **kein Risiko einer unerlaubten... [mehr]
Betriebliche Daueraufgaben sind regelmäßig anfallende Tätigkeiten, die dauerhaft und fortlaufend im Unternehmen erledigt werden müssen und nach dem eigenen Selbstverständnis des Unternehmens zum Kerngeschäft gehören. Sie sind also integraler Bestandteil der Wertschöpfung und des Betriebszwecks. Beispiele für betriebliche Daueraufgaben: - Produktion der Hauptprodukte eines Unternehmens (z. B. Montagearbeiten in einer Autofabrik) - Wartung und Instandhaltung von Maschinen, wenn diese für den laufenden Betrieb unerlässlich sind - Kundenberatung und -betreuung im Kerngeschäft (z. B. Verkauf in einem Einzelhandelsunternehmen) - Logistik und Lagerhaltung, sofern diese Teil des Kerngeschäfts sind **Fremdpersonal und verbotene Arbeitnehmerüberlassung (AÜ):** Nach § 1 Abs. 1 Satz 3 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ist der Einsatz von Leiharbeitnehmern für betriebliche Daueraufgaben, die zum Kerngeschäft gehören, grundsätzlich unzulässig, wenn der Einsatz nicht nur vorübergehend erfolgt. Das bedeutet: Unternehmen dürfen Fremdpersonal (z. B. Leiharbeitnehmer) nicht dauerhaft für Aufgaben einsetzen, die eigentlich von eigenen Mitarbeitern im Rahmen des Kerngeschäfts erledigt werden müssten. Dies soll verhindern, dass Unternehmen ihre Stammbelegschaft durch Leiharbeitnehmer ersetzen. **Zusammengefasst:** Betriebliche Daueraufgaben sind alle regelmäßig wiederkehrenden Tätigkeiten, die für das Kerngeschäft des Unternehmens wesentlich sind. Der dauerhafte Einsatz von Fremdpersonal für diese Aufgaben ist nach dem AÜG verboten, um Missbrauch zu verhindern. Weitere Informationen findest du z. B. beim [Bundesministerium für Arbeit und Soziales](https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsrecht/Leiharbeit-und-Arbeitnehmerueberlassung/inhalt.html).
Das bloße Verlangen, dass Fremdpersonal (z.B. externe Dienstleister oder Berater) sich die Policies und Prozesse des Auftraggebers durchliest, stellt in der Regel **kein Risiko einer unerlaubten... [mehr]
Das alleinige Freigeben eines Kostenvoranschlags durch Fremdpersonal über ein internes System des Auftraggebers kann ein Indiz für eine unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung sein, muss es... [mehr]
Die Gefahr einer unerlaubten Arbeitnehmerüberlassung besteht grundsätzlich dann, wenn Arbeitskräfte einem Dritten zur Arbeitsleistung überlassen werden und dabei die rechtlichen Vo... [mehr]
Ob es sich bei dem beschriebenen Vorgehen um eine verbotene Arbeitnehmerüberlassung (AÜ) handelt, hängt von den konkreten Umständen ab. Grundsätzlich ist eine verbotene Arbeit... [mehr]
Die Formulierung „Contractor will provide the manpower equivalent of one full-time headcount, working X hours, to perform tasks required by …“ ist im Kontext des deutschen Arbeitneh... [mehr]
Bei Arbeitnehmerüberlassung gilt in Deutschland, dass die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall in der Regel für bis zu sechs Wochen erfolgt, sofern der Arbeitnehmer länger als vier Wochen... [mehr]