Ob ein Attest beim Arbeitgeber abgegeben werden muss oder ob eine frühzeitige Krankmeldung reicht, hängt von den Vorgaben im Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder den betrieblichen Regelungen ab... [mehr]
Um ausstehende Zahlungen und ein fehlendes Arbeitszeugnis bei einem ehemaligen Arbeitgeber anzumahnen, empfiehlt sich ein schriftliches, sachliches und höfliches Vorgehen. Hier sind die wichtigsten Schritte: 1. **Schriftliche Mahnung verfassen:** Formuliere ein kurzes, klares Schreiben (per E-Mail oder Brief), in dem du die ausstehenden Zahlungen und das fehlende Arbeitszeugnis ansprichst. 2. **Wichtige Angaben:** - Deinen vollständigen Namen und das Beschäftigungsverhältnis (Zeitraum, Position) - Genaue Angabe, welche Zahlungen fehlen (z.B. Gehalt, Überstunden, Urlaubsgeld) und für welchen Zeitraum - Hinweis auf das fehlende Arbeitszeugnis 3. **Frist setzen:** Bitte um Erledigung innerhalb einer angemessenen Frist (z.B. 7–14 Tage). 4. **Freundlicher, aber bestimmter Ton:** Bleibe höflich, aber bestimmt. Weise ggf. darauf hin, dass du bei Nichtreaktion weitere Schritte prüfst (z.B. rechtliche Schritte, Einschaltung des Arbeitsgerichts). **Beispiel für ein Mahnschreiben:** --- Betreff: Erinnerung an ausstehende Zahlungen und fehlendes Arbeitszeugnis Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit erinnere ich Sie daran, dass mein Gehalt für den Monat [Monat/Jahr] sowie [ggf. weitere ausstehende Zahlungen, z.B. Überstunden, Urlaubsgeld] bislang nicht auf meinem Konto eingegangen sind. Außerdem habe ich bisher kein qualifiziertes Arbeitszeugnis erhalten, obwohl mein Arbeitsverhältnis am [Datum] beendet wurde. Ich bitte Sie, die ausstehenden Zahlungen sowie das Arbeitszeugnis bis spätestens zum [Datum, z.B. in 10 Tagen] an mich zu überweisen bzw. zuzusenden. Sollte ich bis dahin keine Rückmeldung erhalten, behalte ich mir vor, rechtliche Schritte einzuleiten. Mit freundlichen Grüßen [Dein Name] --- **Hinweis:** Sollte nach der Frist keine Reaktion erfolgen, kannst du dich an das zuständige Arbeitsgericht wenden oder rechtlichen Beistand (z.B. Gewerkschaft, Anwalt) in Anspruch nehmen. Weitere Informationen findest du z.B. bei [DGB Rechtsschutz](https://www.dgbrechtsschutz.de/recht/arbeitsrecht/arbeitszeugnis/) oder [arbeitsrechte.de](https://www.arbeitsrechte.de/arbeitszeugnis/).
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Für Anträge auf Höhergruppierung im öffentlichen Dienst – etwa nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) oder dem Tarifvertrag für den &oum... [mehr]
Ob ein Arbeitgeber es als Vertrauensbruch ansieht, wenn du nicht mehr in die Direktversicherung einzahlen möchtest, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich ist die Direktvers... [mehr]
Ob der Arbeitgeber verpflichtet ist, dir bei einer Überempfindlichkeit gegen einen Arbeitsstoff (wie z. B. „AM V“ – vermutlich ein Arbeitsmittel oder Gefahrstoff) einen anderen... [mehr]
Ein Arbeitszeugnis hat grundsätzlich kein festgelegtes „Ablaufdatum“. Es gibt keine gesetzliche Regelung, wie alt ein Arbeitszeugnis maximal sein darf, damit es noch gültig ist.... [mehr]
Ein Arbeitgeber ist grundsätzlich verpflichtet, die vom Finanzamt übermittelten elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM), zu denen auch die Steuerklasse gehört, korrekt zu ber&u... [mehr]
Bossing – also systematisches Mobbing durch Vorgesetzte – ist eine sehr belastende Erfahrung, besonders wenn der Arbeitgeber nach außen hin ein positives, vielleicht sogar vorbildlic... [mehr]
Opfer von kriminellen Arbeitgebern zu werden, ist aus mehreren Gründen besonders belastend: 1. **Vertrauensbruch:** Arbeit ist ein zentraler Lebensbereich. Wenn der Arbeitgeber, dem man vertraut... [mehr]
Arbeitgeber wie Amazon können den Lohn weitgehend einseitig bestimmen, weil das Arbeitsangebot und die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt oft ungleich verteilt sind. In vielen Branchen – besond... [mehr]
In dem von dir beschriebenen Fall liegt in der Regel durchaus ein vorsätzliches Verhalten des Arbeitgebers vor. Wenn ein Arbeitgeber einen Teil des Lohns einbehält, dem Arbeitnehmer erkl&aum... [mehr]