Die archimedische Ermittlung des Kreisumfangs bzw. des Kreisverhältnisses (also der Zahl π) ist tatsächlich ein durchgehend rein geometrisch konstruierter Grenzprozess. Archimedes hat da... [mehr]
Du hast recht, dass Archimedes in seinen Arbeiten oft mit Zahlen beziehungsweise Zahlenverhältnissen gearbeitet hat, während klassische geometrische Konstruktionen (etwa mit Zirkel und Lineal) tatsächlich Strecken, also konkrete geometrische Objekte, liefern. In der antiken Mathematik war die Unterscheidung zwischen "Zahl" und "Strecke" (bzw. "Größe") tatsächlich ein zentrales Thema. Archimedes hat viele seiner Ergebnisse als Zahlenverhältnisse (z. B. das Verhältnis von Umfang zu Durchmesser eines Kreises) angegeben, aber er hat diese Verhältnisse oft auch geometrisch interpretiert. In der klassischen griechischen Mathematik war es üblich, Größen (wie Längen, Flächen, Volumina) durch Konstruktionen darzustellen, während Zahlen eher als Maßeinheiten oder Verhältnisse verstanden wurden. Wenn du also darauf hinauswillst, dass eine geometrische Konstruktion eine konkrete Strecke liefert, während Archimedes oft ein Zahlenverhältnis angibt, ist das korrekt. Die klassische Konstruktion mit Zirkel und Lineal liefert ein "anschauliches" Ergebnis, das du direkt im Bild sehen kannst, während Archimedes’ Methode das Ergebnis als abstraktes Verhältnis oder als Zahl beschreibt. Beide Ansätze sind jedoch eng miteinander verbunden: Jede mit Zirkel und Lineal konstruierbare Strecke kann als Zahlenwert (im Sinne der Längenmessung) angegeben werden, und umgekehrt kann ein Zahlenverhältnis oft geometrisch als Strecke dargestellt werden – sofern es mit den erlaubten Mitteln konstruierbar ist. Zusammengefasst: - Archimedes liefert meist Zahlenverhältnisse oder Zahlen als Ergebnis. - Geometrische Konstruktionen liefern konkrete Strecken (oder andere geometrische Objekte). - Die Verbindung zwischen beiden Ansätzen ist das Maß: Jede Strecke kann gemessen und als Zahl angegeben werden, aber nicht jede Zahl kann als konstruierbare Strecke dargestellt werden. Falls du auf einen konkreten Satz oder eine spezielle Konstruktion anspielst, kann ich gerne noch genauer darauf eingehen.
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Der Begriff „intrinsische Plausibilität geometrischer Konstruktion“ bezieht sich auf die Frage, wie überzeugend oder nachvollziehbar eine geometrische Konstruktion aus sich selbs... [mehr]
Die euklidische Geometrie ist tatsächlich eine der ältesten und am ausführlichsten untersuchten Formen der Geometrie. Sie basiert auf den Axiomen, die erstmals systematisch von Euklid i... [mehr]
Deine Frage scheint sich auf die Kosten („Was kostet…“) oder den Wert („Was leistet…“) der ursprünglichen Geometrie im Vergleich zur euklidischen Geometrie z... [mehr]
Die **ursprüngliche Geometrie** bezieht sich auf die frühen, vorwissenschaftlichen Formen der Geometrie, wie sie in alten Kulturen (z. B. Ägypten, Babylonien) praktiziert wurde. Sie ent... [mehr]
Die Anschneidung von Flächen bezeichnet in der Geometrie und Technik das Verfahren, bei dem zwei oder mehr Flächen so dargestellt oder berechnet werden, dass ihr gemeinsamer Bereich (also di... [mehr]
In der klassischen euklidischen Geometrie werden Geraden als die grundlegenden „Linien“ betrachtet, auf denen die Geometrie aufgebaut ist. In nichteuklidischen Geometrien (wie der hyperbol... [mehr]
Ja, eine Geometrie ohne die klassischen euklidischen Einschränkungen ist möglich und wurde in der Mathematik auch entwickelt. Die euklidische Geometrie basiert auf den fünf berühmt... [mehr]
Ja, das ist möglich. Die ursprüngliche Geometrie, wie sie von den alten Griechen (insbesondere Euklid) entwickelt wurde, basiert auf bestimmten Axiomen und Annahmen – zum Beispiel dem... [mehr]
Die Frage zielt auf einen philosophisch-mathematischen Vergleich zwischen der sogenannten „cohaerentischen Geometrie“ und der klassischen euklidischen Geometrie ab, insbesondere im Hinblic... [mehr]