Ja, eine Geometrie ohne die klassischen euklidischen Einschränkungen ist möglich und wurde in der Mathematik auch entwickelt. Die euklidische Geometrie basiert auf den fünf berühmt... [mehr]
Ja, das ist möglich. Die ursprüngliche Geometrie, wie sie von den alten Griechen (insbesondere Euklid) entwickelt wurde, basiert auf bestimmten Axiomen und Annahmen – zum Beispiel dem Parallelenaxiom. Im 19. Jahrhundert entdeckten Mathematiker wie Nikolai Lobatschewski, János Bolyai und Carl Friedrich Gauß, dass es konsistente Geometrien gibt, in denen das Parallelenaxiom nicht gilt. Diese nennt man **nichteuklidische Geometrien**. Beispiele: - **Sphärische Geometrie**: Auf einer Kugeloberfläche gibt es keine echten Parallelen, da sich alle „Geraden“ (Großkreise) schneiden. - **Hyperbolische Geometrie**: Durch einen Punkt außerhalb einer Geraden verlaufen unendlich viele Parallelen zu dieser Geraden. Diese Geometrien sind genauso logisch und konsistent wie die euklidische Geometrie, nur basieren sie auf anderen Grundannahmen. Sie zeigen, dass Geometrie nicht zwangsläufig an die euklidischen Einschränkungen gebunden ist. Die Wahl der Axiome bestimmt, welche Geometrie entsteht. Mehr dazu findest du z.B. bei [Wikipedia: Nichteuklidische Geometrie](https://de.wikipedia.org/wiki/Nichteuklidische_Geometrie).
Ja, eine Geometrie ohne die klassischen euklidischen Einschränkungen ist möglich und wurde in der Mathematik auch entwickelt. Die euklidische Geometrie basiert auf den fünf berühmt... [mehr]
Deine Aussage ist inhaltlich nicht ganz korrekt und die Begriffe sind teilweise unklar oder nicht standardisiert. Es gibt keine allgemein anerkannte „cohaerentische Geometrie“ in der Mathe... [mehr]
In der klassischen euklidischen Geometrie werden Geraden als die grundlegenden „Linien“ betrachtet, auf denen die Geometrie aufgebaut ist. In nichteuklidischen Geometrien (wie der hyperbol... [mehr]
Die Frage zielt auf einen philosophisch-mathematischen Vergleich zwischen der sogenannten „cohaerentischen Geometrie“ und der klassischen euklidischen Geometrie ab, insbesondere im Hinblic... [mehr]
Nein, dass die cohaerentische Geometrie bislang nicht im mathematischen Mainstream aufgenommen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass sie falsch oder ohne grundleg Bedeutung ist. In der Mathematik gi... [mehr]
Nein, ein Kreis kann keinen negativen (Minus-)Radius haben. Der Radius eines Kreises ist per Definition der Abstand vom Mittelpunkt zu einem Punkt auf dem Rand des Kreises und dieser Abstand ist immer... [mehr]
Ein Thaleskreis ist ein Kreis, der über einer Strecke als Durchmesser konstruiert wird. Jeder Punkt auf dem Kreis, der nicht auf dem Durchmesser liegt, bildet mit den Endpunkten des Durchmessers... [mehr]
Deine Unterscheidung zwischen „cohaerentischer Geometrie“ und „euklidischer Geometrie“ scheint auf einer speziellen Definition oder Interpretation zu beruhen, die in der klassi... [mehr]
Du hast recht, dass Archimedes in seinen Arbeiten oft mit Zahlen beziehungsweise Zahlenverhältnissen gearbeitet hat, während klassische geometrische Konstruktionen (etwa mit Zirkel und Linea... [mehr]
Die archimedische Ermittlung des Kreisumfangs bzw. des Kreisverhältnisses (also der Zahl π) ist tatsächlich ein durchgehend rein geometrisch konstruierter Grenzprozess. Archimedes hat da... [mehr]