Wie berechne ich Krankengeld?

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Die Berechnung des Krankengeldes in Deutschland erfolgt auf Basis des regelmäßigen Bruttoeinkommens. Hier sind die grundlegenden Schritte zur Berechnung: 1. **Ermittlung des regelmäßigen Bruttoeinkommens**: Das regelmäßige Bruttoeinkommen umfasst das Gehalt, das du normalerweise vor der Erkrankung erhalten hast. Dazu zählen auch regelmäßige Zuschläge wie Schichtzulagen oder Überstundenvergütungen. 2. **Berechnung des Nettoarbeitsentgelts**: Vom Bruttoeinkommen werden die gesetzlichen Abzüge (Steuern, Sozialversicherungsbeiträge) abgezogen, um das Nettoarbeitsentgelt zu ermitteln. 3. **Krankengeldhöhe**: Das Krankengeld beträgt 70 % des Bruttoeinkommens, jedoch maximal 90 % des Nettoarbeitsentgelts. Es gibt eine Obergrenze, die sich am Höchstbetrag der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung orientiert. 4. **Abzüge vom Krankengeld**: Vom Krankengeld werden noch Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: - **Regelmäßiges Bruttoeinkommen**: 3.000 Euro - **Nettoarbeitsentgelt**: 2.000 Euro Berechnung des Krankengeldes: - 70 % von 3.000 Euro = 2.100 Euro (übersteigt 90 % des Nettoarbeitsentgelts) - 90 % von 2.000 Euro = 1.800 Euro (dieser Wert wird genommen, da er niedriger ist) Abzüge: - Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung werden noch abgezogen. Das genaue Krankengeld kann je nach individuellen Abzügen variieren. Für eine präzise Berechnung empfiehlt es sich, einen Krankengeldrechner zu nutzen oder sich direkt an die Krankenkasse zu wenden.

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