Was wird beim Mining von Kryptowährungen genau berechnet?

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Beim Mining einer Kryptowährung, wie zum Beispiel Bitcoin, müssen Miner einen sogenannten „Proof of Work“ erbringen. Dabei wird eine kryptografische Rechenaufgabe gelöst. Konkret geht es darum, einen Hashwert zu finden, der bestimmte Bedingungen erfüllt. Im Detail: 1. **Transaktionsblock erstellen:** Miner sammeln Transaktionen zu einem Block. 2. **Block-Header hashen:** Sie nehmen den Block-Header (enthält u.a. Zeitstempel, Referenz auf den vorherigen Block, Merkle-Root der Transaktionen) und fügen eine Zufallszahl (Nonce) hinzu. 3. **Hash berechnen:** Sie berechnen mit einer Hashfunktion (bei Bitcoin: SHA-256) den Hashwert des Block-Headers. 4. **Schwierigkeit prüfen:** Der Hashwert muss kleiner als ein vorgegebener Zielwert („Difficulty Target“) sein. Das bedeutet, der Hash muss mit einer bestimmten Anzahl von Nullen beginnen. 5. **Nonce variieren:** Wenn der Hashwert die Bedingung nicht erfüllt, wird die Nonce verändert und der Vorgang wiederholt, bis ein gültiger Hash gefunden wird. Erst wenn ein Miner einen passenden Hash findet, darf er den Block an die Blockchain anhängen und erhält dafür eine Belohnung. Zusammengefasst: Beim Mining wird durch wiederholtes Hashen und Variieren der Nonce ein Hashwert gesucht, der die vorgegebene Schwierigkeit erfüllt. Das ist ein reiner Rechenprozess, der viel Energie und Rechenleistung benötigt.

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