Die Mitarbeit im Betriebsrat bringt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich. Hier eine Übersicht: **Vorteile:** 1. **Mitbestimmung:** Du kannst aktiv die Arbeitsbedingungen und das Betriebs... [mehr]
Eine Betriebsratsanhörung zur beabsichtigten Aufhebung eines Arbeitsvertrages ist ein formaler Prozess, der in Deutschland durch das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) geregelt wird. Hier sind die wesentlichen Schritte und Aspekte, die dabei zu beachten sind: 1. **Information des Betriebsrats**: Der Arbeitgeber muss den Betriebsrat umfassend und rechtzeitig über die beabsichtigte Aufhebung des Arbeitsvertrages informieren. Dies umfasst die Gründe für die Aufhebung und die Umstände des Einzelfalls. 2. **Anhörung des Betriebsrats**: Der Betriebsrat hat das Recht, innerhalb einer bestimmten Frist (in der Regel eine Woche) Stellung zu nehmen. Während dieser Zeit kann der Betriebsrat Fragen stellen, Bedenken äußern oder Vorschläge machen. 3. **Stellungnahme des Betriebsrats**: Der Betriebsrat kann der Aufhebung zustimmen, sie ablehnen oder keine Stellungnahme abgeben. Eine Ablehnung muss schriftlich und mit Begründung erfolgen. 4. **Entscheidung des Arbeitgebers**: Nach Ablauf der Anhörungsfrist oder nach Erhalt der Stellungnahme des Betriebsrats kann der Arbeitgeber die endgültige Entscheidung treffen. Wenn der Betriebsrat der Aufhebung widerspricht, muss der Arbeitgeber dies in seiner Entscheidung berücksichtigen, ist aber nicht zwingend an die Meinung des Betriebsrats gebunden. 5. **Dokumentation**: Alle Schritte und die Kommunikation mit dem Betriebsrat sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Falle von rechtlichen Auseinandersetzungen Nachweise zu haben. Weitere Informationen und rechtliche Details können im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) nachgelesen werden: [BetrVG](https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/). Es ist ratsam, bei Unsicherheiten oder komplexen Fällen rechtlichen Rat einzuholen.
Die Mitarbeit im Betriebsrat bringt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich. Hier eine Übersicht: **Vorteile:** 1. **Mitbestimmung:** Du kannst aktiv die Arbeitsbedingungen und das Betriebs... [mehr]
Ja, als Mitarbeiter einer niederländischen B.V. (Besloten Vennootschap) darfst du grundsätzlich einen Betriebsrat (niederländisch: "ondernemingsraad") gründen, sofern bes... [mehr]
Die gesetzlichen Regelungen zur Schriftform bei der Zustimmung oder Ablehnung von Betriebsratsanhörungen sowie zu qualifizierten elektronischen Signaturen finden sich im Wesentlichen im Betriebsv... [mehr]
Hier ist ein Mustertext für ein Einschreiben an den Betriebsrat mit der Bitte um Zusendung des aktuellen Haustarifvertrags mit Unterschriften der Vertragsparteien: --- **Absender:** [Dein Nam... [mehr]
Arbeitszeiterhöhungen müssen vom Betriebsrat nicht „genehmigt“ werden, aber der Betriebsrat hat bei bestimmten Änderungen der Arbeitszeit ein Mitbestimmungsrecht nach §... [mehr]
Um die Anzahl der Sonderurlaubstage für einen 4-monatigen Vertrag zu berechnen, wenn bei einem 12-monatigen Vertrag 5 Sonderurlaubstage gewährt werden, gehst du wie folgt vor: 1. **Berechne... [mehr]
Der Betriebsrat hat in Deutschland eine Vielzahl von Rechten, die im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) geregelt sind. Zu den wichtigsten Rechten gehören: **1. Informationsrecht:** Der Arbeitg... [mehr]
Ja, ein Protokoll, das von einem Mitglied des Betriebsrats (also einem Gremiumsmitglied) geschrieben wird, ist grundsätzlich rechtssicher – vorausgesetzt, es werden die gesetzlichen Vorgabe... [mehr]
Ein Arbeitgeber kann die Durchführung von Betriebsratswahlen nicht rechtmäßig verhindern. Das Recht, einen Betriebsrat zu wählen, ist im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) geregel... [mehr]
Ja, ein Betriebsrat darf Betriebsvereinbarungen auch ohne einen gültigen Tarifvertrag abschließen. Betriebsvereinbarungen sind Vereinbarungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Betriebsrat un... [mehr]