Die Redewendung bedeutet: erst hü, dann hott – also ein ständiges Hin und Her ohne klare Linie. Gemeint ist, dass jemand heute etwas anordnet oder entscheidet und es kurz darauf wieder...
Warum sagt man, 'auf den Hund gekommen', wenn jemand pleite ist?
Antwort vomDie Redewendung "auf den Hund gekommen" bedeutet, dass jemand in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist oder verarmt ist. Der Ursprung dieser Redewendung ist nicht eindeutig geklärt, aber es gibt einige Theorien dazu: 1. **Mittelalterliche Münzen**: Eine Theorie besagt, dass die Redewendung aus dem Mittelalter stammt. Damals gab es Münzen, die einen Hund als Prägung hatten. Wenn jemand so arm war, dass er nur noch diese minderwertigen Münzen besaß, sagte man, er sei "auf den Hund gekommen". 2. **Hund als Symbol der Armut**: Eine andere Theorie besagt, dass der Hund im Mittelalter oft als Symbol für Armut und Elend stand. Wer "auf den Hund gekommen" war, hatte also alles verloren und war auf das Niveau eines Straßenhundes gesunken. 3. **Militärischer Ursprung**: Es gibt auch die Vermutung, dass die Redewendung aus dem Militär stammt. In früheren Zeiten wurden Soldaten, die sich schlecht benahmen oder in Ungnade gefallen waren, zu besonders harten und erniedrigenden Arbeiten herangezogen, die oft als "Hundearbeit" bezeichnet wurden. Wer "auf den Hund gekommen" war, hatte also seinen Status und seine Ehre verloren. Diese Theorien bieten verschiedene Erklärungen, aber alle deuten darauf hin, dass der Ausdruck mit einem Zustand der Armut oder des Niedergangs verbunden ist.
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