„BGB“ bedeutet **Bürgerliches Gesetzbuch**. Das ist das zentrale deutsche Gesetz für das **Privatrecht** (z. B. Verträge, Kauf, Miete, Schadensersatz, Familien- und Erbrecht...
Notwehr ist sowohl im Strafgesetzbuch (StGB) als auch im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Anwendungsbereichen. 1. **Notwehr im StGB (§ 32 StGB):** - **Definition:** Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. - **Zweck:** Schutz des Angegriffenen vor strafrechtlicher Verfolgung, wenn er sich gegen einen Angriff verteidigt. - **Voraussetzungen:** Es muss ein gegenwärtiger, rechtswidriger Angriff vorliegen, und die Verteidigungshandlung muss erforderlich und angemessen sein. - **Rechtsfolge:** Wer in Notwehr handelt, handelt nicht rechtswidrig und ist somit strafrechtlich nicht verantwortlich. 2. **Notwehr im BGB (§ 227 BGB):** - **Definition:** Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. - **Zweck:** Schutz des Angegriffenen vor zivilrechtlichen Ansprüchen, insbesondere Schadensersatzansprüchen. - **Voraussetzungen:** Es muss ein gegenwärtiger, rechtswidriger Angriff vorliegen, und die Verteidigungshandlung muss erforderlich und angemessen sein. - **Rechtsfolge:** Wer in Notwehr handelt, ist nicht zum Schadensersatz verpflichtet. Zusammengefasst: Beide Gesetze definieren Notwehr ähnlich und setzen ähnliche Voraussetzungen voraus. Der Hauptunterschied liegt im Anwendungsbereich: Das StGB bezieht sich auf strafrechtliche Konsequenzen, während das BGB zivilrechtliche Aspekte, insbesondere Schadensersatzansprüche, regelt.
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Notwehr ist in Deutschland im Strafgesetzbuch (§ 32 StGB) geregelt. Sie ist erlaubt, solange eine gegenwärtige, rechtswidrige Angriffssituation besteht. Das bedeutet: **Zeitlicher Rahmen de...
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