Das Berliner Testament ist eine besondere Form des gemeinschaftlichen Testaments, das meist von Ehepartnern oder eingetragenen Lebenspartnern genutzt wird. Dabei setzen sich die Partner gegenseitig al... [mehr]
Das Erbrecht regelt die Rechtsnachfolge von Verstorbenen und bestimmt, wie deren Vermögen verteilt wird. Die Grundlagen des Erbrechts umfassen: 1. **Gesetzliche Erbfolge**: Wenn kein Testament oder Erbvertrag vorliegt, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Diese richtet sich nach dem Verwandtschaftsgrad. Ehegatten und eingetragene Lebenspartner haben ebenfalls gesetzliche Erbansprüche. 2. **Testament und Erbvertrag**: Eine Person kann durch ein Testament oder einen Erbvertrag festlegen, wie ihr Vermögen nach dem Tod verteilt werden soll. Diese Verfügungen haben Vorrang vor der gesetzlichen Erbfolge. 3. **Pflichtteil**: Bestimmte nahe Angehörige (z.B. Kinder, Ehegatten) haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen Pflichtteil des Erbes, selbst wenn sie im Testament nicht bedacht wurden. Der Pflichtteil beträgt in der Regel die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. 4. **Erbengemeinschaft**: Wenn mehrere Personen erben, bilden sie eine Erbengemeinschaft. Diese muss das Erbe gemeinsam verwalten und aufteilen. 5. **Erbschein**: Ein Erbschein ist ein amtliches Dokument, das die Erben legitimiert und ihre Erbansprüche nachweist. Er wird vom Nachlassgericht ausgestellt. 6. **Nachlassverwaltung und -abwicklung**: Die Erben sind für die Verwaltung und Abwicklung des Nachlasses verantwortlich. Dazu gehört die Begleichung von Schulden und die Verteilung des verbleibenden Vermögens. 7. **Erbschaftssteuer**: Auf das geerbte Vermögen kann eine Erbschaftssteuer erhoben werden. Die Höhe der Steuer hängt vom Wert des Erbes und dem Verwandtschaftsgrad ab. Diese Grundlagen können je nach Land und Rechtsordnung variieren. In Deutschland sind die entsprechenden Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgelegt.
Das Berliner Testament ist eine besondere Form des gemeinschaftlichen Testaments, das meist von Ehepartnern oder eingetragenen Lebenspartnern genutzt wird. Dabei setzen sich die Partner gegenseitig al... [mehr]
Urheberrechte entstehen in Deutschland und vielen anderen Ländern automatisch mit der Schaffung eines Werkes, zum Beispiel eines Textes, Bildes, Musikstücks oder Softwarecodes. Es ist keine... [mehr]
Ein Testament muss nicht zwingend handgeschrieben sein, aber es kommt auf die Form an, die du wählst: **Eigenhändiges Testament:** Wenn du ein Testament selbst ohne Notar verfassen mö... [mehr]
In Deutschland gibt es kein Gesetz, das eine Freundschaft oder eine Beziehung zwischen einer 12-jährigen und einem 17-jährigen grundsätzlich verbietet. Allerdings gibt es klare gesetzli... [mehr]
Die Reihenfolge des Sterbezeitpunkts der Eltern ist bei Familien mit Kindern aus unterschiedlichen Partnerschaften (Patchwork-Familien) für das Erbe der Kinder von großer Bedeutung. Das lie... [mehr]
Das Ehegattennotvertretungsrecht ist in Deutschland seit dem 1. Januar 2023 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Die maßgeblichen rechtlichen Vorschriften finden sich in den §&se... [mehr]
Kinderpornografie ist weltweit nahezu überall verboten. In den meisten Ländern, darunter alle Staaten der Europäischen Union, die USA, Kanada, Australien, Japan, Russland, China und vie... [mehr]
Ein Beispiel für das Recht auf Schutz vor Gewalt ist das Verbot von häuslicher Gewalt. In Deutschland ist im Grundgesetz (Art. 2 Abs. 2 GG) das Recht auf körperliche Unversehrtheit vera... [mehr]
In Deutschland gibt es kein generelles, bundesweit gültiges Gesetz, das es verbietet, nachts in den Wald zu gehen, um den Schutz nachtaktiver Wildtiere zu gewährleisten. Das Betreten des Wal... [mehr]
Bei Kaufverträgen gilt grundsätzlich der Grundsatz der Formfreiheit, das heißt, sie können mündlich, schriftlich oder sogar durch schlüssiges Handeln abgeschlossen werde... [mehr]