In der Schweiz solltest du dich bei Verdacht auf Onlinebetrug an die örtliche Kantonspolizei wenden. Du kannst entweder direkt bei der Polizeistelle in deinem Wohnkanton Anzeige erstatten oder di... [mehr]
Die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) hat eine wesentliche Bedeutung für das Handeln von Polizei und Justiz in den Mitgliedstaaten des Europarats. Sie legt grundlegende Menschenrechte und Freiheiten fest, die von den Staaten respektiert und geschützt werden müssen. Hier sind einige zentrale Aspekte: 1. **Rechtsverbindlichkeit**: Die EMRK ist für die Mitgliedstaaten rechtlich bindend. Dies bedeutet, dass nationale Gesetze und Praktiken im Einklang mit den Bestimmungen der Konvention stehen müssen. 2. **Schutz der Menschenrechte**: Die Konvention schützt eine Vielzahl von Rechten, darunter das Recht auf Leben, das Verbot von Folter, das Recht auf ein faires Verfahren und das Recht auf Privatsphäre. Polizei und Justiz müssen diese Rechte bei ihren Handlungen und Entscheidungen berücksichtigen. 3. **Überwachung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)**: Der EGMR überwacht die Einhaltung der EMRK. Bürger können gegen Staaten klagen, wenn sie der Meinung sind, dass ihre Rechte verletzt wurden. Dies übt Druck auf nationale Behörden aus, die Konvention zu respektieren. 4. **Richtlinien für Polizeiarbeit**: Die EMRK beeinflusst die Ausbildung und die Richtlinien der Polizei. Beamte müssen geschult werden, um die Menschenrechte zu achten und zu schützen, was zu einer verantwortungsvolleren Polizeiarbeit führt. 5. **Rechtsmittel und Schutzmechanismen**: Die EMRK bietet Mechanismen, durch die Bürger Rechtsmittel einlegen können, wenn ihre Rechte verletzt werden. Dies stärkt das Vertrauen in die Justiz und fördert die Rechenschaftspflicht. Insgesamt trägt die EMRK dazu bei, dass Polizei und Justiz in den Mitgliedstaaten menschenrechtskonform handeln und die Grundrechte der Bürger respektieren.
In der Schweiz solltest du dich bei Verdacht auf Onlinebetrug an die örtliche Kantonspolizei wenden. Du kannst entweder direkt bei der Polizeistelle in deinem Wohnkanton Anzeige erstatten oder di... [mehr]
Ob eine bedrohte Person der Polizei die Nummer und Adresse von Zeugen geben darf, hängt von verschiedenen rechtlichen und datenschutzrechtlichen Aspekten ab. **Grundsätzliches:** - Wenn die... [mehr]
Die Polizei darf grundsätzlich nicht ohne Weiteres in Körperöffnungen fassen oder diese untersuchen. Solche Maßnahmen stellen einen erheblichen Eingriff in die körperliche Un... [mehr]
In Deutschland ist der „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ im Strafgesetzbuch (StGB) unter § 113 geregelt. Wer einem Polizisten im Dienst Widerstand leistet, macht sich strafbar.... [mehr]
Die Polizei darf auf einem Weihnachtsmarkt – wie an jedem anderen öffentlichen Ort – Personen grundsätzlich nur unter bestimmten Voraussetzungen durchsuchen („filzen“... [mehr]
Die Polizei darf bei einem Vergehen grundsätzlich nicht einfach den gesamten Geldbeutel samt Inhalt einbehalten. Es gibt jedoch Ausnahmen, in denen die Polizei Gegenstände sicherstellen oder... [mehr]
Handschellen werden bei Gewahrsam verwendet, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Sie dienen dazu, die Bewegungsfreiheit einer Person einzuschränken, damit diese sich selbst... [mehr]
Bei einer Leibesvisitation durch die Polizei kann das Bücken aus mehreren Gründen verlangt werden: 1. **Sicherheitsaspekt:** Das Bücken erschwert es einer Person, sich plötzlich u... [mehr]
Der Ausdruck „vor der Polizei bücken“ ist umgangssprachlich und wird meist abwertend verwendet. Er bedeutet, sich der Polizei gegenüber unterwürfig oder respektvoll zu verha... [mehr]
Ein Beispiel für das Recht auf Schutz vor Gewalt ist das Verbot von häuslicher Gewalt. In Deutschland ist im Grundgesetz (Art. 2 Abs. 2 GG) das Recht auf körperliche Unversehrtheit vera... [mehr]