Wenn dein Arbeitgeber dir kein Arbeitszeugnis ausstellt, hast du grundsätzlich einen rechtlichen Anspruch darauf. In Deutschland ist der Arbeitgeber nach § 109 Gewerbeordnung (GewO) verpflic...
Um den Verdacht einer Fälschung eines Arbeitszeugnisses zu überprüfen, kannst du folgende Schritte unternehmen: 1. **Überprüfung der Angaben**: Vergleiche die im Zeugnis angegebenen Daten (z.B. Beschäftigungszeitraum, Position, Aufgaben) mit den Informationen, die dir vom Mitarbeiter oder aus anderen Quellen vorliegen. 2. **Kontakt mit dem ehemaligen Arbeitgeber**: Nimm Kontakt mit dem angegebenen ehemaligen Arbeitgeber auf, um die Echtheit des Zeugnisses zu bestätigen. Achte darauf, die Kontaktdaten aus einer vertrauenswürdigen Quelle zu verwenden. 3. **Analyse des Dokuments**: Achte auf Unstimmigkeiten im Layout, in der Schriftart oder im Papier. Fälschungen weisen oft Unterschiede in der Qualität oder im Druck auf. 4. **Rechtsberatung**: Ziehe in Erwägung, einen Rechtsanwalt zu konsultieren, der auf Arbeitsrecht spezialisiert ist. Dieser kann dir helfen, die rechtlichen Schritte zu verstehen und gegebenenfalls eine Überprüfung durch Experten anregen. 5. **Zeugnis-Check-Tools**: Es gibt Online-Dienste, die sich auf die Überprüfung von Arbeitszeugnissen spezialisiert haben. Diese können dir helfen, die Echtheit des Dokuments zu bewerten. 6. **Mitarbeiter befragen**: Stelle dem Mitarbeiter gezielte Fragen zu den im Zeugnis genannten Tätigkeiten und Leistungen. Unstimmigkeiten in den Antworten können auf eine Fälschung hinweisen. Durch diese Schritte kannst du die Wahrscheinlichkeit einer Fälschung besser einschätzen.
Wenn dein Arbeitgeber dir kein Arbeitszeugnis ausstellt, hast du grundsätzlich einen rechtlichen Anspruch darauf. In Deutschland ist der Arbeitgeber nach § 109 Gewerbeordnung (GewO) verpflic...