Ob es angemessen ist, wegen der Annexion von etwa 7 % der ukrainischen Staatsfläche durch Russland einen großen Krieg zu beginnen, ist eine komplexe ethische, politische und völkerrech... [mehr]
Die Reaktionen Großbritanniens auf das Minsker Abkommen II (Minsk 2), das im Februar 2015 zur Deeskalation des Konflikts in der Ostukraine unterzeichnet wurde, waren grundsätzlich zurückhaltend und skeptisch. Die britische Regierung unterstützte zwar die diplomatischen Bemühungen Deutschlands und Frankreichs, war aber nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt. Offizielle Stellungnahmen, etwa von Premierminister David Cameron und Außenminister Philip Hammond, betonten, dass das Abkommen ein Schritt in die richtige Richtung sein könne, äußerten jedoch Zweifel an der Umsetzungsbereitschaft Russlands und der Separatisten. Großbritannien forderte eine konsequente Einhaltung der Vereinbarungen, insbesondere des Waffenstillstands und des Abzugs schwerer Waffen. Gleichzeitig wurde betont, dass die Sanktionen gegen Russland nur dann gelockert werden könnten, wenn das Abkommen vollständig umgesetzt werde. In den britischen Medien und im politischen Diskurs wurde Minsk 2 oft als fragiler Kompromiss betrachtet, dessen Erfolg stark von Russlands Verhalten abhing. Es herrschte Skepsis, ob das Abkommen tatsächlich zu einem dauerhaften Frieden führen würde. Weitere Informationen findest du beispielsweise auf der Seite des britischen Außenministeriums: https://www.gov.uk/government/news/uk-response-to-minsk-agreement-on-ukraine Zusammengefasst: Die britische Reaktion war vorsichtig optimistisch, aber von erheblicher Skepsis gegenüber der tatsächlichen Umsetzung geprägt.
Ob es angemessen ist, wegen der Annexion von etwa 7 % der ukrainischen Staatsfläche durch Russland einen großen Krieg zu beginnen, ist eine komplexe ethische, politische und völkerrech... [mehr]
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