Maidan-Aktivisten besetzten 2014 zu keinem Zeitpunkt das ukrainische Parlament (Werchowna Rada). Während der Proteste auf dem Maidan-Platz in Kiew kam es zwar zu massiven Demonstrationen, Barrika... [mehr]
Der Europarat rügte die Ukraine im Hinblick auf die Ermittlungen zum Maidan-Massaker, weil die Untersuchungen zu den tödlichen Schüssen auf Demonstrierende und Polizisten während der Maidan-Proteste 2014 nicht den internationalen Standards für unabhängige, effektive und unparteiische Ermittlungen entsprachen. Konkret kritisierte der Europarat, dass: - **Unabhängigkeit der Ermittlungen** nicht gewährleistet war, da viele Ermittler und Verantwortliche weiterhin in Institutionen tätig waren, die selbst in die Gewalt verwickelt gewesen sein könnten. - **Verzögerungen und Ineffizienz** die Aufklärung behinderten, was zu einem Vertrauensverlust in die Justiz führte. - **Mangelnde Transparenz** und fehlende Kommunikation mit den Opfern und deren Angehörigen die Glaubwürdigkeit der Ermittlungen weiter schwächten. Diese Kritik wurde insbesondere im Bericht des Europarats vom März 2015 durch die „Internationale Beratungsgruppe“ (International Advisory Panel, IAP) festgehalten. Der Bericht bemängelte, dass die Ukraine ihren Verpflichtungen zur effektiven Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen nicht ausreichend nachgekommen sei. Weitere Informationen findest du direkt beim [Europarat](https://www.coe.int/de/web/portal/home) und im [Bericht der Internationalen Beratungsgruppe](https://www.coe.int/en/web/kyiv/international-advisory-panel).
Maidan-Aktivisten besetzten 2014 zu keinem Zeitpunkt das ukrainische Parlament (Werchowna Rada). Während der Proteste auf dem Maidan-Platz in Kiew kam es zwar zu massiven Demonstrationen, Barrika... [mehr]
Das Video, das Vitali Klitschko am 21. Februar 2014 auf dem Maidan in Kiew zeigt, ist ein historisches Dokument der Euromaidan-Proteste. Solche Videos sind häufig auf Nachrichtenportalen, in Arch... [mehr]
Die ukrainischen Wähler, die 2010 Wiktor Janukowitsch ins Amt wählten, sind in der deutschen Berichterstattung nach 2014 aus mehreren Gründen weniger präsent: 1. **Politische Entw... [mehr]
Im Jahr 2020 kontrollierte Russland etwa 7 % der Fläche der Ukraine. Dies umfasste die 2014 annektierte Halbinsel Krim sowie Teile der Regionen Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine, die von pr... [mehr]
Im Jahr 2021 kontrollierte Russland – ohne die Krim – etwa 7.000 Quadratkilometer ukrainisches Staatsgebiet. Dabei handelt es sich um die von prorussischen Separatisten gehaltenen Teile de... [mehr]
Die territoriale Integrität der Ukraine war für den Westen aus mehreren Gründen von zentraler Bedeutung: 1. **Völkerrecht und Prinzipien der internationalen Ordnung:** Nach dem En... [mehr]
Ob es angemessen ist, wegen der Annexion von etwa 7 % der ukrainischen Staatsfläche durch Russland einen großen Krieg zu beginnen, ist eine komplexe ethische, politische und völkerrech... [mehr]
Petro Poroschenko, der im Mai 2014 zum Präsidenten der Ukraine gewählt wurde, nahm die sogenannte „Anti-Terror-Operation“ (ATO) im Osten der Ukraine im Sommer 2014 wieder auf, na... [mehr]
Angela Merkel äußerte sich im Dezember 2022 in mehreren Interviews zum Minsker Abkommen. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt ein Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit", das... [mehr]
Die Ursachen des Ukraine-Krieges werden je nach Perspektive unterschiedlich bewertet. Hier ein Überblick aus russischer, amerikanischer und europäischer Sicht: **Russische Sicht:** - Russla... [mehr]