Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Therapie von Vorhofflimmern kann je nach Schweregrad und individuellen Umständen des Patienten variieren. Zu den gängigen Behandlungsansätzen gehören: 1. **Medikamentöse Therapie**: - **Antiarrhythmika**: Medikamente zur Kontrolle des Herzrhythmus. - **Antikoagulanzien**: Blutverdünner zur Vermeidung von Blutgerinnseln und Schlaganfällen. 2. **Kardioversion**: - **Elektrische Kardioversion**: Ein elektrischer Schock wird verwendet, um das Herz in einen normalen Rhythmus zu bringen. - **Pharmakologische Kardioversion**: Medikamente werden eingesetzt, um den Herzrhythmus zu normalisieren. 3. **Katheterablation**: - Ein minimalinvasiver Eingriff, bei dem Bereiche des Herzens, die das Vorhofflimmern verursachen, verödet werden. 4. **Chirurgische Eingriffe**: - In schweren Fällen kann eine Operation notwendig sein, wie z.B. die Maze-Operation. 5. **Lebensstiländerungen**: - Reduktion von Alkohol- und Koffeinkonsum, Gewichtsmanagement, und regelmäßige körperliche Aktivität. Es ist wichtig, dass die Behandlung individuell auf den Patienten abgestimmt wird. Eine Konsultation mit einem Kardiologen ist unerlässlich, um die beste Therapieoption zu bestimmen.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Die Chemotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung beim Dickdarmkarzinom (Kolonkarzinom), insbesondere in bestimmten Stadien der Erkrankung. Sie wird meist ergänzend zur Operation ein... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Im Mittelalter war das medizinische Wissen über Infektionskrankheiten wie Windpocken (Varizellen) sehr begrenzt. Die Krankheit selbst wurde oft nicht klar von anderen pockenähnlichen Erkrank... [mehr]