Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannten Therapieverfahren nicht ausreichend gebessert oder geheilt werden kann. Das bedeutet, dass die betroffene Person auf die Standardtherapien nicht oder nur unzureichend anspricht. Die genaue Definition kann je nach Erkrankung variieren. Zum Beispiel: - **Bei Depressionen** spricht man oft von therapierefraktär, wenn mindestens zwei verschiedene Antidepressiva in ausreichender Dosierung und Dauer keine ausreichende Wirkung gezeigt haben. - **Bei Epilepsie** gilt eine Epilepsie als therapierefraktär, wenn trotz Einsatz von mindestens zwei geeigneten Antiepileptika keine Anfallsfreiheit erreicht wird. - **Bei Tumorerkrankungen** spricht man von therapierefraktär, wenn die Erkrankung trotz Standardtherapien (z.B. Chemotherapie, Bestrahlung) weiter fortschreitet. Wichtig ist, dass vor der Diagnose „therapierefraktär“ überprüft wird, ob die Therapien korrekt durchgeführt wurden (z.B. richtige Dosierung, Therapietreue, ausreichende Dauer) und ob andere Faktoren (z.B. Fehldiagnose, Begleiterkrankungen) ausgeschlossen wurden.
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Die Therapie der Niereninsuffizienz (Nierenschwäche) hängt von der Ursache, dem Stadium und dem Verlauf der Erkrankung ab. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen akuter und chronische... [mehr]
Die Chemotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung beim Dickdarmkarzinom (Kolonkarzinom), insbesondere in bestimmten Stadien der Erkrankung. Sie wird meist ergänzend zur Operation ein... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Im Mittelalter war das medizinische Wissen über Infektionskrankheiten wie Windpocken (Varizellen) sehr begrenzt. Die Krankheit selbst wurde oft nicht klar von anderen pockenähnlichen Erkrank... [mehr]