Einige Medikamente können sich negativ auf die Knochengesundheit auswirken und das Risiko für Osteoporose erhöhen oder den Verlauf verschlechtern. Zu den wichtigsten Medikamentengruppen... [mehr]
Bei Prostatakrebs kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz, abhängig vom Stadium und der Ausbreitung der Erkrankung. Die wichtigsten Medikamentengruppen sind: 1. **Hormontherapie (Androgendeprivationstherapie, ADT):** - Ziel: Senkung des Testosteronspiegels, da Testosteron das Wachstum vieler Prostatakrebszellen fördert. - Beispiele: - LHRH-Analoga (z. B. Leuprorelin, Goserelin) - LHRH-Antagonisten (z. B. Degarelix) - Antiandrogene (z. B. Bicalutamid, Enzalutamid, Apalutamid, Darolutamid) - Orchiektomie (operative Entfernung der Hoden, keine Medikation, aber gleiche Wirkung) 2. **Chemotherapie:** - Wird meist bei fortgeschrittenem oder kastrationsresistentem Prostatakrebs eingesetzt. - Beispiele: - Docetaxel - Cabazitaxel 3. **Neue Hormontherapeutika:** - Werden bei fortgeschrittenem oder metastasiertem Prostatakrebs eingesetzt. - Beispiele: - Abirateron (hemmt die Testosteronproduktion zusätzlich) - Enzalutamid, Apalutamid, Darolutamid (moderne Antiandrogene) 4. **Immuntherapie:** - Sipuleucel-T (in bestimmten Fällen bei metastasiertem Prostatakrebs) 5. **Radionuklidtherapie:** - Bei Knochenmetastasen: Radium-223 6. **Bisphosphonate und Denosumab:** - Zur Behandlung oder Vorbeugung von Knochenkomplikationen bei Metastasen. Die Auswahl der Medikamente hängt von vielen Faktoren ab, darunter das Stadium des Krebses, das Alter, der allgemeine Gesundheitszustand und frühere Therapien. Die Behandlung sollte immer individuell mit einem Urologen oder Onkologen besprochen werden. Weitere Informationen findest du z. B. bei der [Deutschen Krebsgesellschaft](https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/prostatakrebs/therapie.html) oder der [Deutschen Krebshilfe](https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/prostatakrebs/).
Einige Medikamente können sich negativ auf die Knochengesundheit auswirken und das Risiko für Osteoporose erhöhen oder den Verlauf verschlechtern. Zu den wichtigsten Medikamentengruppen... [mehr]
Deine Frage ist etwas unklar. Meinst du das Thema "Medikamente"? Falls ja, Medikamente sind Arzneimittel, die zur Vorbeugung, Linderung, Heilung oder Diagnose von Krankheiten eingesetzt werd... [mehr]
Zwischen Therapien müssen oft Abstände eingehalten werden, um dem Körper oder der Psyche Zeit zur Erholung und Verarbeitung zu geben. Das gilt sowohl für medizinische Behandlungen... [mehr]
Die Wirkung und Nebenwirkungen von Escitalopram (einem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, SSRI) können durch verschiedene Medikamente beeinflusst werden. Wichtige Wechselwirkungen bestehe... [mehr]
Kein Medikament bietet eine 100%ige Sicherheit – weder in Bezug auf die Wirksamkeit noch auf das Ausbleiben von Nebenwirkungen. Selbst wenn ein Medikament als sehr wirksam gilt, können Nebe... [mehr]
Zoladex ist der Handelsname für den Wirkstoff Goserelin. Es handelt sich um ein sogenanntes GnRH-Analogon (Gonadotropin-Releasing-Hormon-Analogon), das vor allem in der Behandlung von hormonabh&a... [mehr]
Für die Verabreichung von Pregabalin über eine Sonde (z. B. Magensonde oder PEG) ist es wichtig, eine Darreichungsform zu wählen, die sich für die Applikation eignet. In Deutschlan... [mehr]
Vitamin D wird im Körper in mehreren Schritten aktiviert. Die Bildung des aktiven Vitamin-D-Hormons (Calcitriol, 1,25(OH)₂D₃) erfolgt normalerweise in zwei Hauptschritten: 1. **In der Haut:** Un... [mehr]
Bei Osteoporose infolge von Kortison (sogenannte Glukokortikoid-induzierte Osteoporose) und einem Rippenanbruch ist eine gezielte medikamentöse Behandlung wichtig, um weitere Knochenbrüche z... [mehr]
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]