Kein Medikament bietet eine 100%ige Sicherheit – weder in Bezug auf die Wirksamkeit noch auf das Ausbleiben von Nebenwirkungen. Selbst wenn ein Medikament als sehr wirksam gilt, können Nebe... [mehr]
Einige Medikamente können sich negativ auf die Knochengesundheit auswirken und das Risiko für Osteoporose erhöhen oder den Verlauf verschlechtern. Zu den wichtigsten Medikamentengruppen mit solchen Nebenwirkungen zählen: 1. **Glukokortikoide (Kortisonpräparate)** Beispiele: Prednisolon, Dexamethason Sie hemmen den Knochenaufbau und fördern den Knochenabbau, was das Osteoporoserisiko deutlich erhöht. 2. **Protonenpumpenhemmer (PPI)** Beispiele: Omeprazol, Pantoprazol Sie können die Calciumaufnahme im Darm verringern und so die Knochendichte negativ beeinflussen. 3. **Antiepileptika** Beispiele: Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital Sie können den Vitamin-D-Stoffwechsel stören und so die Knochengesundheit beeinträchtigen. 4. **Aromatasehemmer** (bei Brustkrebs) Beispiele: Anastrozol, Letrozol Sie senken den Östrogenspiegel, was zu einem schnelleren Knochenabbau führen kann. 5. **Heparin (Langzeittherapie)** Kann bei längerer Anwendung den Knochenabbau fördern. 6. **Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)** Beispiele: Fluoxetin, Sertralin Es gibt Hinweise, dass sie das Osteoporoserisiko erhöhen können. 7. **Thiazolidindione (bei Diabetes)** Beispiele: Pioglitazon, Rosiglitazon Sie können die Knochendichte verringern. Wenn eine Behandlung mit diesen Medikamenten notwendig ist, sollte das Risiko für Osteoporose mit dem Arzt besprochen und gegebenenfalls durch zusätzliche Maßnahmen (z.B. Calcium- und Vitamin-D-Gabe, Knochendichtemessung) überwacht werden. Weitere Informationen findest du beispielsweise bei der [Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie](https://www.endokrinologie.net/osteoporose.php) oder der [Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie](https://dgrh.de/Start/Patienten/Erkrankungen/Osteoporose.html).
Kein Medikament bietet eine 100%ige Sicherheit – weder in Bezug auf die Wirksamkeit noch auf das Ausbleiben von Nebenwirkungen. Selbst wenn ein Medikament als sehr wirksam gilt, können Nebe... [mehr]
Bei Osteoporose infolge von Kortison (sogenannte Glukokortikoid-induzierte Osteoporose) und einem Rippenanbruch ist eine gezielte medikamentöse Behandlung wichtig, um weitere Knochenbrüche z... [mehr]
Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochendichte und -qualität abnimmt. Dadurch werden die Knochen porös, brüchig und anfälliger für Brüche, selbst... [mehr]
Deine Frage ist etwas unklar. Meinst du das Thema "Medikamente"? Falls ja, Medikamente sind Arzneimittel, die zur Vorbeugung, Linderung, Heilung oder Diagnose von Krankheiten eingesetzt werd... [mehr]
Zwischen Therapien müssen oft Abstände eingehalten werden, um dem Körper oder der Psyche Zeit zur Erholung und Verarbeitung zu geben. Das gilt sowohl für medizinische Behandlungen... [mehr]
Die Dauer der Nebenwirkungen von Escitalopram kann individuell sehr unterschiedlich sein. Häufige Nebenwirkungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Mundtrockenheit treten... [mehr]
Escitalopram ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), der zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen eingesetzt wird. Druck auf den Ohren ist kein typisches, aber mö... [mehr]
Die Wirkung und Nebenwirkungen von Escitalopram (einem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, SSRI) können durch verschiedene Medikamente beeinflusst werden. Wichtige Wechselwirkungen bestehe... [mehr]
Starker Kopfdruck oder Kopfschmerzen können als Nebenwirkung von Escitalopram auftreten. Escitalopram ist ein sogenannter selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), der zur Behandlung von... [mehr]
Der 9. Tag bei der Einnahme von Escitalopram ist nicht allgemein als der „kritischste“ Tag in Bezug auf Nebenwirkungen bekannt. Nebenwirkungen von Escitalopram (einem SSRI-Antidepressivum)... [mehr]