Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung, Herzinsizienz oder andere Atemwegserkrankungen zu niedrig ist (Hypoxämie). Sauerstoff ist ein Medikament und muss individuell dosiert werden, da sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss schädlich sein können. Wichtige Besonderheiten der Sauerstofftherapie: - **Indikation:** Sie wird nur bei nachgewiesenem Sauerstoffmangel angewendet. - **Dosierung:** Die Sauerstoffmenge wird individuell angepasst, meist in Litern pro Minute (l/min). - **Überwachung:** Regelmäßige Kontrolle der Sauerstoffsättigung (z. B. mit Pulsoximeter) ist notwendig. - **Applikationsformen:** Sauerstoff kann über Nasenbrille, Maske oder spezielle Geräte verabreicht werden. - **Risiken:** Zu viel Sauerstoff kann bei bestimmten Patienten (z. B. COPD) zu einer Verschlechterung der Atmung führen. - **Langzeittherapie:** Bei chronischen Erkrankungen kann eine dauerhafte Sauerstoffgabe notwendig sein. Die Sauerstofftherapie ist also eine gezielte, überwachte Behandlung, die lebenswichtig sein kann, aber auch Risiken birgt und daher immer ärztlich begleitet werden sollte.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Substitution ist eine Behandlungsmethode, bei der eine illegale oder schädliche Substanz (z. B. Heroin) durch ein medizinisch kontrolliertes Ersatzmittel (z. B. Methadon) ersetzt wird. Ziel der B... [mehr]
Die Chemotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung beim Dickdarmkarzinom (Kolonkarzinom), insbesondere in bestimmten Stadien der Erkrankung. Sie wird meist ergänzend zur Operation ein... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Im Mittelalter war das medizinische Wissen über Infektionskrankheiten wie Windpocken (Varizellen) sehr begrenzt. Die Krankheit selbst wurde oft nicht klar von anderen pockenähnlichen Erkrank... [mehr]