Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente sind: **1. Akutbehandlung des Alkoholentzugs (Entzugssymptomatik):** - **Benzodiazepine** (z. B. Diazepam, Oxazepam, Lorazepam): Sie sind die Mittel der Wahl zur Behandlung und Vorbeugung von Entzugserscheinungen und Delirium tremens. - **Clomethiazol**: Wird vor allem in stationären Settings verwendet, insbesondere bei schweren Entzugserscheinungen. - **Antikonvulsiva** (z. B. Carbamazepin, Valproat): Können bei leichteren Entzügen oder bei Kontraindikationen gegen Benzodiazepine eingesetzt werden. - **Haloperidol**: Wird manchmal zur Behandlung von Halluzinationen oder schweren Unruhezuständen eingesetzt, jedoch mit Vorsicht wegen des Krampfrisikos. **2. Rückfallprophylaxe (nach dem Entzug):** - **Acamprosat**: Unterstützt die Aufrechterhaltung der Abstinenz, indem es das Verlangen nach Alkohol reduziert. - **Naltrexon**: Reduziert das Verlangen und die belohnende Wirkung von Alkohol. - **Disulfiram**: Führt bei Alkoholkonsum zu unangenehmen körperlichen Reaktionen und soll so vom Trinken abhalten. - **Nalmefen**: Kann zur Reduktion des Alkoholkonsums eingesetzt werden. **Wichtige Hinweise:** - Die Auswahl des Medikaments erfolgt individuell und sollte immer ärztlich begleitet werden. - Begleitend sind psychosoziale Maßnahmen und ggf. eine stationäre Behandlung sinnvoll. Weitere Informationen findest du z. B. bei der [Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen](https://www.dhs.de/) oder im [Leitfaden der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie](https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/076-001.html).
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei Osteoporose infolge von Kortison (sogenannte Glukokortikoid-induzierte Osteoporose) und einem Rippenanbruch ist eine gezielte medikamentöse Behandlung wichtig, um weitere Knochenbrüche z... [mehr]
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Der Steady State (Gleichgewichtszustand) bei der Einnahme von Medikamenten gegen Bluthochdruck wird in der Regel nach etwa 4 bis 5 Halbwertszeiten des jeweiligen Medikaments erreicht. Das bedeutet, da... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Während einer Dialysebehandlung gibt es bestimmte Medikamente, die entweder nicht oder nur mit besonderer Vorsicht verabreicht werden sollten. Die Gründe dafür sind, dass einige Medikam... [mehr]