Was ist eine endovaskuläre Intervention?

Antwort

Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulär“, behandelt werden. Dabei werden spezielle Instrumente, wie Katheter, Ballons oder Stents, über kleine Zugänge (meist in der Leiste oder am Arm) in das Gefäßsystem eingeführt und unter Bildgebung (z. B. Röntgen) zum Zielort navigiert. Typische Anwendungsgebiete sind: - Aufdehnung verengter oder verschlossener Gefäße (z. B. bei Arteriosklerose) - Einsetzen von Stents zur Offenhaltung von Gefäßen - Behandlung von Aneurysmen (Gefäßaussackungen) - Embolisation, also gezielter Verschluss von Gefäßen (z. B. bei Blutungen oder Tumoren) Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass sie meist weniger belastend für den Patienten ist als eine offene Operation, da keine großen Schnitte notwendig sind und die Erholungszeit kürzer ist.

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