Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Das Schmerzmanagement bei einem Herzinfarkt ist ein kritischer Bestandteil der Notfallbehandlung und zielt darauf ab, den Schmerz zu lindern und die Herzfunktion zu stabilisieren. Hier sind einige gängige Ansätze: 1. **Medikamentöse Behandlung**: - **Nitroglycerin**: Hilft, die Blutgefäße zu erweitern und die Durchblutung des Herzens zu verbessern. - **Morphin**: Wird oft verwendet, um starke Schmerzen zu lindern und die Angst des Patienten zu reduzieren. - **Aspirin**: Kann helfen, die Blutgerinnung zu verringern und die Durchblutung zu verbessern. 2. **Sauerstofftherapie**: Kann verabreicht werden, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen und die Belastung des Herzens zu verringern. 3. **Beruhigungsmittel**: In einigen Fällen können Beruhigungsmittel gegeben werden, um Angst und Stress zu reduzieren, die den Schmerz verstärken können. 4. **Interventionelle Maßnahmen**: - **Perkutane Koronarintervention (PCI)**: Ein Verfahren, bei dem ein Katheter verwendet wird, um verengte oder blockierte Koronararterien zu öffnen. - **Bypass-Operation**: In schweren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die Durchblutung des Herzens wiederherzustellen. Es ist wichtig, dass bei Verdacht auf einen Herzinfarkt sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen wird. Die schnelle Behandlung kann lebensrettend sein und die langfristigen Auswirkungen minimieren.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Im EKG gibt es typische akute Anzeichen eines Herzinfarkts (Myokardinfarkt), die je nach Zeitpunkt nach dem Infarkt unterschiedlich ausgeprägt sind. Die wichtigsten akuten EKG-Zeichen sind: 1. *... [mehr]
Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) sind insbesondere folgende Blutwerte relevant: 1. **Troponin (Troponin I und Troponin T):** Troponine sind die wichtigsten und sensitivsten Ma... [mehr]
Eine einmalige wöchentliche Gabe von 500 mg Acetylsalicylsäure (ASS) wird **nicht** zur Vorbeugung von Herzinfarkt empfohlen. Die wissenschaftlich belegte präventive Wirkung von ASS ber... [mehr]
Die Chemotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung beim Dickdarmkarzinom (Kolonkarzinom), insbesondere in bestimmten Stadien der Erkrankung. Sie wird meist ergänzend zur Operation ein... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Nach einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) zeigt die s-t-Strecke im EKG (Elektrokardiogramm) charakteristische Veränderungen. Die s-t-Strecke repräsentiert die Zeit zwischen der Depolarisation... [mehr]
Ein Herzinfarkt kann mit einem Troponintest in der Regel **frühestens 3 bis 6 Stunden** nach Symptombeginn sicher nachgewiesen oder ausgeschlossen werden. Troponin, ein Marker für Herzmuskel... [mehr]
Im Mittelalter war das medizinische Wissen über Infektionskrankheiten wie Windpocken (Varizellen) sehr begrenzt. Die Krankheit selbst wurde oft nicht klar von anderen pockenähnlichen Erkrank... [mehr]
Ein stummer Infarkt, auch als stummer Herzinfarkt bezeichnet, ist ein Herzinfarkt, der ohne die typischen, starken Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder starke Schmerzen im linken Arm verläuf... [mehr]