Sowohl bei hohen Dosen oraler Kortikosteroide als auch beim plötzlichen Absetzen kann eine sogenannte **adrenale Krise** (nicht adrenerge Krise) auftreten. Der Begriff „adrenerge Krise&ldqu... [mehr]
Bei der Videofluoroskopie, insbesondere bei der Untersuchung des Schluckakts (z. B. bei einer Schluckdiagnostik), werden meist Kontrastmittel wie Bariumsulfat oder jodhaltige Kontrastmittel verwendet. Mögliche Reaktionen auf diese Mittel sind: **1. Bariumsulfat:** - **Allergische Reaktionen:** Sehr selten, da Bariumsulfat praktisch nicht resorbiert wird. - **Verstopfung:** Kann auftreten, da Bariumsulfat den Stuhl eindickt. - **Bauchschmerzen oder Übelkeit:** Gelegentlich nach der Untersuchung. - **Aspiration:** Wenn Bariumsulfat in die Lunge gelangt (z. B. bei Schluckstörungen), kann es zu einer Barium-Pneumonie kommen. - **Perforation:** Bei bestehender Perforation im Magen-Darm-Trakt kann Bariumsulfat in die Bauchhöhle gelangen und schwere Entzündungen verursachen. **2. Jodhaltige Kontrastmittel (bei Unverträglichkeit gegen Barium oder speziellen Fragestellungen):** - **Allergische Reaktionen:** Von leichten Hautreaktionen bis zu schweren anaphylaktischen Reaktionen. - **Übelkeit, Erbrechen:** Relativ häufig, aber meist mild. - **Nierenfunktionsstörungen:** Besonders bei vorbestehender Nierenerkrankung. - **Schilddrüsenüberfunktion:** Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen kann Jod eine Hyperthyreose auslösen. **3. Allgemeine Risiken:** - **Unwohlsein oder Würgereiz:** Durch die Konsistenz oder den Geschmack des Kontrastmittels. - **Aspiration:** Besonders bei Patienten mit Schluckstörungen. **Fazit:** Die meisten Patienten vertragen die bei der Videofluoroskopie verwendeten Kontrastmittel gut. Schwere Nebenwirkungen sind selten, aber möglich, insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen oder Risikofaktoren. Bei Unsicherheiten sollte immer eine individuelle Risikoabwägung durch das medizinische Fachpersonal erfolgen. Weitere Informationen findest du z. B. auf den Seiten der [Deutschen Röntgengesellschaft](https://www.drg.de/de-DE/3126/kontrastmittel/) oder bei [RadiologyInfo.org](https://www.radiologyinfo.org/de/info/fluoroscopy).
Sowohl bei hohen Dosen oraler Kortikosteroide als auch beim plötzlichen Absetzen kann eine sogenannte **adrenale Krise** (nicht adrenerge Krise) auftreten. Der Begriff „adrenerge Krise&ldqu... [mehr]
Die Nebenwirkungen von Amlodipin können individuell sehr unterschiedlich auftreten und auch unterschiedlich lange anhalten. Häufige Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Wassereinlage... [mehr]
Amlodipin (häufig als Amlodipin besprochen, Handelsname z. B. Norvasc) ist ein Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris eingesetzt wird. Nach der Einnahme ei... [mehr]
Ja, die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) in magensaftresistenter Form (auch als „enterisch umhüllt“ bezeichnet) kann das Risiko für bestimmte Magen-Nebenwirkungen, insb... [mehr]
Der Flush (Hitzewallung, Hautrötung) bei der Einnahme von Amlodipin tritt häufig nicht sofort nach der ersten Einnahme auf, sondern kann sich erst nach mehreren Tagen, typischerweise ab dem... [mehr]
Schwindel ist eine mögliche Nebenwirkung, die bei allen Betablockern auftreten kann, da sie den Blutdruck und die Herzfrequenz senken. Es gibt keinen Betablocker, der garantiert keinen Schwindel... [mehr]
Beim Glaukom chronicum simplex (auch Offenwinkelglaukom genannt) sind Anticholinergika in der Regel nicht gefährlich, weil bei dieser Glaukomform der Kammerwinkel offen bleibt. Anticholinergika k... [mehr]
Anticholinergika sind Medikamente, die die Wirkung des Neurotransmitters Acetylcholin im Nervensystem hemmen. Sie werden unter anderem zur Behandlung von Allergien, Asthma, Magen-Darm-Beschwerden, Har... [mehr]
Dafalgan enthält den Wirkstoff Paracetamol und wird zur Behandlung von Schmerzen und Fieber eingesetzt. Wie bei allen Medikamenten können auch bei Dafalgan Nebenwirkungen auftreten, diese si... [mehr]