Die Nebenwirkungen von Amlodipin können individuell sehr unterschiedlich auftreten und auch unterschiedlich lange anhalten. Häufige Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Wassereinlage... [mehr]
Sowohl bei hohen Dosen oraler Kortikosteroide als auch beim plötzlichen Absetzen kann eine sogenannte **adrenale Krise** (nicht adrenerge Krise) auftreten. Der Begriff „adrenerge Krise“ ist hier vermutlich ein Missverständnis; korrekt ist „adrenale Krise“ oder „Addison-Krise“. Hier die Erklärung: **1. Hohe Dosen oraler Kortikosteroide:** - Werden über längere Zeit hohe Dosen von Kortikosteroiden (z.B. Prednisolon) eingenommen, unterdrücken diese durch negativen Feedback-Mechanismus die körpereigene Produktion von Kortisol in der Nebennierenrinde (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse, HPA-Achse). - Die Nebennieren „schlafen ein“ und produzieren kaum noch eigenes Kortisol. **2. Plötzliches Absetzen der Kortikosteroide:** - Wenn die Kortikosteroide abrupt abgesetzt werden, ist die Nebennierenrinde nicht in der Lage, sofort wieder ausreichend Kortisol zu produzieren. - In Stresssituationen (z.B. Infektion, Operation) kann der Körper dann nicht genug Kortisol bereitstellen. **Folge:** - Es kommt zu einem akuten Kortisolmangel, der sich als adrenale Krise äußert: Symptome sind Schwäche, Blutdruckabfall, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit bis hin zum Schock. **Fazit:** - **Hohe Dosen** führen zur Unterdrückung der körpereigenen Kortisolproduktion. - **Plötzliches Absetzen** entzieht dem Körper das exogene Kortisol, während die Nebennieren noch nicht wieder ausreichend eigenes Kortisol produzieren können. - In beiden Fällen kann es zu einer adrenalen Krise kommen, insbesondere bei zusätzlichem Stress. **Wichtig:** Kortikosteroide sollten deshalb immer ausschleichend abgesetzt werden, um der Nebennierenrinde Zeit zur Erholung zu geben. Weitere Informationen findest du z.B. bei [Amboss](https://www.amboss.com/de/wissen/Nebennierenrindeninsuffizienz) oder [Deximed](https://deximed.de/home/klinische-themen/endokrinologie/krankheitsbilder/n/nebennierenrindeninsuffizienz/).
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Amlodipin (häufig als Amlodipin besprochen, Handelsname z. B. Norvasc) ist ein Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris eingesetzt wird. Nach der Einnahme ei... [mehr]
Ja, die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) in magensaftresistenter Form (auch als „enterisch umhüllt“ bezeichnet) kann das Risiko für bestimmte Magen-Nebenwirkungen, insb... [mehr]
Der Flush (Hitzewallung, Hautrötung) bei der Einnahme von Amlodipin tritt häufig nicht sofort nach der ersten Einnahme auf, sondern kann sich erst nach mehreren Tagen, typischerweise ab dem... [mehr]
Schwindel ist eine mögliche Nebenwirkung, die bei allen Betablockern auftreten kann, da sie den Blutdruck und die Herzfrequenz senken. Es gibt keinen Betablocker, der garantiert keinen Schwindel... [mehr]
Beim Glaukom chronicum simplex (auch Offenwinkelglaukom genannt) sind Anticholinergika in der Regel nicht gefährlich, weil bei dieser Glaukomform der Kammerwinkel offen bleibt. Anticholinergika k... [mehr]
Anticholinergika sind Medikamente, die die Wirkung des Neurotransmitters Acetylcholin im Nervensystem hemmen. Sie werden unter anderem zur Behandlung von Allergien, Asthma, Magen-Darm-Beschwerden, Har... [mehr]
Dafalgan enthält den Wirkstoff Paracetamol und wird zur Behandlung von Schmerzen und Fieber eingesetzt. Wie bei allen Medikamenten können auch bei Dafalgan Nebenwirkungen auftreten, diese si... [mehr]