Der Unterschied zwischen Brutto und steuerpflichtigem Brutto liegt darin, welche Bestandteile des Einkommens tatsächlich der Steuer unterliegen: **Brutto** (oft auch Bruttogehalt oder Bruttolohn... [mehr]
Das Veranlagungsverfahren ist ein Prozess im Steuerrecht, bei dem die Steuerbehörde die Steuerpflicht eines Steuerzahlers feststellt und die Höhe der zu zahlenden Steuern berechnet. Hier sind die wesentlichen Schritte des Veranlagungsverfahrens: 1. **Abgabe der Steuererklärung**: Der Steuerpflichtige reicht seine Steuererklärung bei der zuständigen Finanzbehörde ein. Diese Erklärung enthält alle relevanten Informationen über Einkommen, Ausgaben, Abzüge und andere steuerlich relevante Daten. 2. **Prüfung der Steuererklärung**: Die Finanzbehörde prüft die eingereichten Daten auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Dabei können auch Belege und Nachweise angefordert werden. 3. **Ermittlung der Steuer**: Auf Basis der geprüften Daten berechnet die Finanzbehörde die Steuerlast. Hierbei werden gesetzliche Vorschriften und individuelle Umstände des Steuerpflichtigen berücksichtigt. 4. **Steuerbescheid**: Nach der Berechnung erhält der Steuerpflichtige einen Steuerbescheid, der die festgesetzte Steuer sowie die Berechnungsgrundlagen detailliert darlegt. Der Steuerbescheid ist ein Verwaltungsakt und kann angefochten werden. 5. **Zahlung der Steuer**: Der Steuerpflichtige muss die festgesetzte Steuer innerhalb einer bestimmten Frist zahlen. Bei verspäteter Zahlung können Säumniszuschläge anfallen. 6. **Rechtsbehelfsverfahren**: Falls der Steuerpflichtige mit dem Steuerbescheid nicht einverstanden ist, kann er Einspruch einlegen. Die Finanzbehörde überprüft den Bescheid erneut und erlässt gegebenenfalls einen geänderten Bescheid. Das Veranlagungsverfahren endet, wenn der Steuerbescheid unanfechtbar geworden ist, also entweder keine Rechtsmittel mehr eingelegt werden können oder alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind.
Der Unterschied zwischen Brutto und steuerpflichtigem Brutto liegt darin, welche Bestandteile des Einkommens tatsächlich der Steuer unterliegen: **Brutto** (oft auch Bruttogehalt oder Bruttolohn... [mehr]
Den Freistellungsauftrag solltest du bei der Bank stellen, bei der du die höchsten Zinserträge erwartest. Der Freistellungsauftrag sorgt dafür, dass auf Zinserträge bis zur Hö... [mehr]
Der Freistellungsauftrag für Kapitalerträge (wie Zinsen) beträgt pro Person maximal 1.000 € pro Jahr (bei Ehepaaren 2.000 €). Damit kannst du Kapitalerträge bis zu dieser... [mehr]
Die Vorabpauschale ist eine steuerliche Regelung in Deutschland, die seit 2018 für Investmentfonds wie Aktienfonds gilt. Sie betrifft die Besteuerung von sogenannten „ausschüttungsglei... [mehr]
Ob beim Tod einer versicherten Person Steuern auf die Auszahlung einer Lebensversicherung zur Deckung eines Immobilienkredits anfallen, hängt in Deutschland von mehreren Faktoren ab: **1. Erbsch... [mehr]
Ja, Jahressonderzahlungen (wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld) zählen in der Regel zum Einkommen. Sie werden als Bestandteil des Bruttoarbeitsentgelts betrachtet und sind somit steuer- und sozia... [mehr]
Die Besteuerung von Treuhandfonds hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Art des Fonds, dem Sitz des Fonds, der Art der Einkünfte und dem steuerlichen Status der Begü... [mehr]
Der Spitzensteuersatz in Deutschland beträgt aktuell 42 %. Er greift im Jahr 2024 ab einem zu versteuernden Einkommen von 66.761 Euro (für Ledige). Ab einem zu versteuernden Einkommen von 27... [mehr]