Was bedeutet Teilfreistellung bei Aktienfonds?

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Eine Teilfreistellung bei Aktienfonds ist eine steuerliche Regelung in Deutschland, die seit 2018 im Rahmen des Investmentsteuerreformgesetzes gilt. Sie sorgt dafür, dass ein bestimmter Anteil der Erträge aus Aktienfonds von der Besteuerung freigestellt wird. Konkret bedeutet das: Bei in Deutschland steuerpflichtigen Privatanlegern sind 30 % der Erträge (z. B. Dividenden, Kursgewinne) aus sogenannten Aktienfonds steuerfrei. Das gilt sowohl für Ausschüttungen als auch für Gewinne beim Verkauf von Fondsanteilen. Die restlichen 70 % der Erträge unterliegen der Abgeltungsteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Voraussetzung für die Teilfreistellung ist, dass der Fonds mindestens 51 % seines Vermögens dauerhaft in Aktien investiert. Beispiel: Erzielt ein Anleger mit einem Aktienfonds 1.000 € Gewinn, sind davon 300 € steuerfrei, auf die verbleibenden 700 € wird die Abgeltungsteuer erhoben. Weitere Informationen findest du z. B. bei [Bundesfinanzministerium](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Investmentsteuerrecht/2017-01-18-investmentsteuerreformgesetz.html).

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