Eine Datenverarbeitung im öffentlichen Dienst ist nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) rechtmäßig, wenn mindestens eine der in Art. 6 Abs. 1 DSGVO genannten Bedingungen erf&uum... [mehr]
Ob das IT-Ressourcen-Management eine Verarbeitungstätigkeit nach DSGVO ist, hängt davon ab, ob dabei personenbezogene Daten verarbeitet werden. **Definition Verarbeitungstätigkeit nach DSGVO:** Eine Verarbeitungstätigkeit im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) liegt immer dann vor, wenn personenbezogene Daten automatisiert oder nicht automatisiert verarbeitet werden (Art. 4 Nr. 2 DSGVO). Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen (Art. 4 Nr. 1 DSGVO). **IT-Ressourcen-Management:** Darunter versteht man die Verwaltung und Organisation von IT-Ressourcen wie Hardware, Software, Netzwerken und IT-Dienstleistungen. Wenn im Rahmen des IT-Ressourcen-Managements personenbezogene Daten verarbeitet werden (z. B. Nutzerkonten, Zugriffsprotokolle, Lizenzmanagement mit personenbezogenen Angaben), handelt es sich um eine Verarbeitungstätigkeit nach DSGVO. **Fazit:** - Werden im IT-Ressourcen-Management **keine** personenbezogenen Daten verarbeitet (z. B. rein technische Inventarisierung von Geräten ohne Personenbezug), liegt **keine** Verarbeitungstätigkeit nach DSGVO vor. - Werden **personenbezogene Daten** verarbeitet (z. B. Verwaltung von Nutzerzugängen, Protokollierung von Zugriffen), ist das IT-Ressourcen-Management **eine Verarbeitungstätigkeit nach DSGVO** und muss entsprechend dokumentiert werden. **Weiterführende Informationen:** - [DSGVO Art. 4 Begriffsbestimmungen](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32016R0679) - [Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (BayLDA)](https://www.lda.bayern.de/de/verarbeitungstaetigkeiten.html) **Zusammengefasst:** IT-Ressourcen-Management ist dann eine Verarbeitungstätigkeit nach DSGVO, wenn dabei personenbezogene Daten verarbeitet werden.
Eine Datenverarbeitung im öffentlichen Dienst ist nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) rechtmäßig, wenn mindestens eine der in Art. 6 Abs. 1 DSGVO genannten Bedingungen erf&uum... [mehr]
Ein gemeinsamer Verantwortlicher im Sinne der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) liegt vor, wenn zwei oder mehr Parteien gemeinsam die Zwecke und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten festl... [mehr]
Ob ein Neutrovendor als Auftragsverarbeiter im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt, hängt davon ab, welche Rolle das Unternehmen im konkreten Fall einnimmt. **Definition Aufverarb... [mehr]
Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) besteht keine ausdrückliche Pflicht, Löschprotokolle zu führen. Allerdings ergibt sich aus den Rechenschafts- und Nachweispflichten gemä... [mehr]
Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) besteht grundsätzlich die Pflicht, personenbezogene Daten zu löschen, sobald der Zweck der Verarbeitung entfällt oder eine andere Lösch... [mehr]
Typische Datenverarbeitungen bei der Erbringung von Vertriebs- und Akquisedienstleistungen durch einen Auftragsverarbeiter umfassen: 1. **Erhebung und Speicherung von Kontaktdaten** Erfassung un... [mehr]
Artikel 25 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) regelt das Prinzip „Datenschutz durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen“ („Privacy by Design&ldqu... [mehr]
Das DSGVO-Risiko bei diesem Vorgehen ist als **erhöht** einzustufen, da mehrere datenschutzrechtlich relevante Aspekte betroffen sind: **1. Personenbezogene Daten:** Fotos, auf denen Personen... [mehr]
Ob ein Whistleblower-Anbieter als Auftragsverarbeiter im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt, hängt davon ab, wie die Dienstleistung ausgestaltet ist. **Grundsätzliches:** Ei... [mehr]
Ja, ein Lesezugriff aus einem Drittland stellt eine Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) dar. Nach Art. 4 Nr. 2 DSGVO umfasst der Begriff der Verarbeitung unter anderem d... [mehr]