Was ist ein innergemeinschaftlicher Erwerb?

Antwort

Ein innergemeinschaftlicher Erwerb bezeichnet den Kauf von Waren, der zwischen Unternehmen oder Privatpersonen in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten stattfindet. Dabei wird die Ware von einem Verkäufer in einem EU-Land an einen Käufer in einem anderen EU-Land geliefert. Wesentliche Merkmale sind: 1. **Umsatzsteuer**: Der innergemeinschaftliche Erwerb ist in der Regel umsatzsteuerfrei, wenn der Käufer eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) hat. Der Käufer muss die Umsatzsteuer im eigenen Land anmelden und abführen. 2. **Betriebsstätten**: Der Erwerb muss zwischen zwei Unternehmern oder zwischen einem Unternehmer und einer Privatperson erfolgen, wobei der Käufer in einem anderen EU-Land ansässig sein muss. 3. **Nachweis**: Der Verkäufer muss nachweisen, dass die Ware tatsächlich in ein anderes EU-Land geliefert wurde. Dieser Prozess erleichtert den Handel innerhalb der EU und vermeidet Doppelbesteuerung.

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