Die Fünftelregelung (§ 34 EStG) kann grundsätzlich auf außerordentliche Einkünfte angewendet werden, zu denen auch bestimmte einmalige Auszahlungen aus einer betrieblichen Al... [mehr]
Die Rückerstattung vom Finanzamt hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem davon, wie viel Lohnsteuer im Laufe des Jahres bereits gezahlt wurde, welche weiteren Abzüge oder Werbungskosten vorliegen und ob es noch andere steuerliche Besonderheiten gibt. **Grundsätzliches zum Steuerfreibetrag:** Ein Steuerfreibetrag von 1.000 Euro bedeutet, dass dein zu versteuerndes Einkommen um diesen Betrag reduziert wird. Das Finanzamt berechnet die Steuer also so, als hättest du 49.000 Euro statt 50.000 Euro verdient. **Berechnung der Steuerersparnis:** Die Steuerersparnis entspricht der Steuer, die auf die 1.000 Euro entfällt. Da der Steuersatz in Deutschland progressiv ist, wird für die Berechnung der persönliche Grenzsteuersatz herangezogen. **Beispielrechnung für 2024 (ledig, keine Kinder, keine Kirchensteuer):** 1. **Zu versteuerndes Einkommen ohne Freibetrag:** 50.000 Euro 2. **Zu versteuerndes Einkommen mit Freibetrag:** 49.000 Euro Mit einem Bruttojahreseinkommen von 50.000 Euro (sozialversicherungspflichtig, ledig, Steuerklasse I, keine Kinder, keine Kirchensteuer) ergibt sich laut Einkommensteuertabelle 2024: - Einkommensteuer bei 50.000 Euro: ca. 9.836 Euro - Einkommensteuer bei 49.000 Euro: ca. 9.486 Euro **Steuerersparnis:** 9.836 Euro – 9.486 Euro = **350 Euro** **Fazit:** Bei einem Steuerfreibetrag von 1.000 Euro und einem sozialversicherungspflichtigen Einkommen von 50.000 Euro bekommst du etwa **350 Euro** vom Finanzamt zurückerstattet, sofern der Freibetrag nicht bereits beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt wurde. **Hinweis:** Die tatsächliche Rückerstattung kann abweichen, wenn weitere steuerliche Faktoren (z. B. Sonderausgaben, weitere Werbungskosten, Steuerklasse, Kirchensteuerpflicht) eine Rolle spielen. Für eine exakte Berechnung empfiehlt sich ein Steuerrechner, z. B. von [BMF](https://www.bmf-steuerrechner.de/) oder [Brutto-Netto-Rechner](https://www.brutto-netto-rechner.info/).
Die Fünftelregelung (§ 34 EStG) kann grundsätzlich auf außerordentliche Einkünfte angewendet werden, zu denen auch bestimmte einmalige Auszahlungen aus einer betrieblichen Al... [mehr]
Mit einem Grad der Behinderung von 40 erhältst du in Deutschland einen sogenannten Behinderten-Pauschbetrag. Für das Jahr 2024 beträgt dieser Pauschbetrag bei einem Grad der Beh von 40... [mehr]
Um ein neues ELSTER-Zertifikat zu erhalten, gehst du wie folgt vor: 1. **ELSTER-Portal aufrufen:** Gehe auf die offizielle Website von ELSTER: [https://www.elster.de](https://www.elster.de) 2. **Anm... [mehr]
Ja, eine Dauerfristverlängerung für die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung kann grundsätzlich auch dann beantragt werden, wenn du Erstattungen vom Finanzamt erhältst. Die Dauerfri... [mehr]
Entscheidend ist dein Wohnsitz am 31. Dezember des betreffenden Steuerjahres. Das heißt: Wenn du im Mai umziehst, aber am 31. Dezember bereits in der neuen Wohnung gemeldet bist, ist das Finanza... [mehr]
Der Tod eines Elternteils sollte dem Finanzamt in der Regel **unverzüglich** gemeldet werden, sobald der Todesfall eingetreten ist. Es gibt keine explizit gesetzlich festgelegte Frist, aber das F... [mehr]
Die Höhe der Steuernachzahlung hängt von mehreren Faktoren ab, die du in deiner Frage nicht vollständig angegeben hast. Entscheidend sind unter anderem: - Dein gesamtes zu versteuernde... [mehr]
Der Steuerschlüssel 8,1 wird in der Regel im Zusammenhang mit der Umsatzsteuervoranmeldung in Deutschland verwendet. Er steht für den Steuerschlüssel für innergemeinschaftliche Erw... [mehr]
Das Finanzamt kann die Erbschaftsteuer grundsätzlich auch dann festsetzen und fordern, wenn der endgültige Wert des Grundbesitzes noch nicht feststeht. In der Praxis läuft es oft so ab:... [mehr]
Ja, das Finanzamt muss den zu viel gezahlten Betrag erstatten. Wenn du durch einen erfolgreichen Widerspruch gegen den Erbschaftsteuerbescheid recht bekommen hast und sich daraus ergibt, dass du zu vi... [mehr]