Die Kosten für den Johanniter-Hausnotruf können unter bestimmten Voraussetzungen in der Steuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistung gemäß § 35a EStG geltend gemacht... [mehr]
Die Höhe der Steuerabgaben hängt in Deutschland nicht vom Beruf (z.B. Beamter, Angestellter, Selbstständiger in der Wirtschaft), sondern vom Einkommen, Familienstand, Steuerklasse und weiteren individuellen Faktoren ab. Die wichtigsten Steuern auf das Einkommen sind: **1. Lohnsteuer/Einkommensteuer:** - **Beamte** und **Angestellte** zahlen Lohnsteuer, die direkt vom Gehalt einbehalten wird. - **Selbstständige** und Unternehmen in der Wirtschaft zahlen Einkommensteuer (bei Einzelunternehmern und Personengesellschaften) oder Körperschaftsteuer (bei Kapitalgesellschaften wie GmbH, AG). **Steuersätze (Stand 2024):** - Der Einkommensteuertarif ist für alle gleich (progressiv): - Bis ca. 11.604 €: steuerfrei (Grundfreibetrag) - 14 % bis 42 %: für Einkommen zwischen ca. 11.605 € und 62.810 € - 42 %: für Einkommen zwischen ca. 62.811 € und 277.825 € - 45 %: ab 277.826 € (sog. Reichensteuer) **2. Sozialabgaben:** - **Angestellte** und **Beamte** zahlen Sozialversicherungsbeiträge (Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung). - **Beamte** sind meist privat krankenversichert und zahlen keine Renten- oder Arbeitslosenversicherung, sondern erhalten später eine Pension. - **Selbstständige** zahlen Sozialabgaben meist freiwillig oder privat (z.B. private Krankenversicherung). **3. Unternehmen:** - Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH, AG) zahlen Körperschaftsteuer (15 %), Solidaritätszuschlag (5,5 % auf die Körperschaftsteuer) und Gewerbesteuer (je nach Gemeinde ca. 7–17 %). **Fazit:** Die Steuerabgaben unterscheiden sich nicht grundsätzlich nach Berufsgruppe, sondern nach Art des Einkommens und der Unternehmensform. Die Steuersätze sind gesetzlich festgelegt und gelten für alle gleich, wobei Beamte bei den Sozialabgaben eine Sonderstellung haben. Weitere Informationen: - [Bundesministerium der Finanzen – Einkommensteuer](https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommensteuer/einkommensteuer.html) - [Bundesministerium der Finanzen – Körperschaftsteuer](https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerarten/Koerperschaftsteuer/koerperschaftsteuer.html)
Die Kosten für den Johanniter-Hausnotruf können unter bestimmten Voraussetzungen in der Steuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistung gemäß § 35a EStG geltend gemacht... [mehr]
Ja, als Unternehmen musst du bei einer Sachspende grundsätzlich eine sogenannte „Ausgangsrechnung“ bzw. einen Beleg erstellen. Das ist insbesondere aus umsatzsteuerlicher Sicht wichti... [mehr]
Nein, als passiver Altersteilzeitnehmender darfst du die Wegepauschale (Entfernungspauschale) grundsätzlich nicht anwenden. In der passiven Phase der Altersteilzeit bist du von der Arbeitsleistun... [mehr]
Ja, eine BAFA-geförderte Renovierung kann steuerlich berücksichtigt werden, allerdings gibt es dabei einige wichtige Punkte zu beachten: 1. **Steuerliche Absetzbarkeit der Kosten:** Di... [mehr]
Der Selbstanteil bei außergewöhnlichen Belastungen im deutschen Steuerrecht wird als „zumutbare Belastung“ bezeichnet. Das bedeutet: Nur der Teil der Kosten, der die zumutbare B... [mehr]
In Österreich hängt der Selbstbehalt bei außergewöhnlichen Belastungen vom Einkommen und den persönlichen Verhältnissen ab. Der Selbstbehalt ist jener Teil der Kosten, d... [mehr]
Einkünfte aus selbständiger Arbeit sind eine Einkunftsart im deutschen Einkommensteuerrecht (§ 18 EStG). Sie entstehen, wenn jemand eigene Rechnung und Verantwortung tätig ist, ohn... [mehr]
Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) sind im Schweizer Steuersystem ein wichtiges Thema, insbesondere bei Kapitalgesellschaften wie AG und GmbH. Sie liegen vor, wenn eine Gesellschaft einem Antei... [mehr]
Ein steuerlicher Verlusttopf ist ein Begriff aus dem deutschen Steuerrecht, insbesondere im Zusammenhang mit der Besteuerung von Kapitalerträgen (z. B. Aktiengewinne und -verluste). Er bezeichnet... [mehr]
Elterngeld selbst ist **steuerfrei**, unterliegt aber dem sogenannten **Progressionsvorbehalt** (§ 32b EStG). Das bedeutet: - Das Elterngeld wird nicht direkt besteuert. - Es erhöht aber de... [mehr]