Die vier Fragen (hebräisch: „Ma Nischtana“) werden traditionell am Sederabend zu Pessach gestellt, meist vom jüngsten Kind am Tisch. Sie lauten auf Deutsch: 1. **Warum essen wir... [mehr]
Im Judentum gibt es sowohl die Vorstellung von Nächstenliebe als auch von partnerschaftlicher Liebe, die beide wichtige Aspekte des jüdischen Lebens und der Ethik darstellen, jedoch unterschiedliche Schwerpunkte und Bedeutungen haben. **Nächstenliebe (Ahavat Chesed)**: Nächstenliebe im Judentum wird oft durch den Begriff "Chesed" beschrieben, der für Barmherzigkeit, Güte und Nächstenliebe steht. Diese Form der Liebe ist universell und richtet sich an alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Glauben. Die Tora fordert die Gläubigen auf, ihren Nächsten zu lieben wie sich selbst (3. Mose 19,18). Diese Liebe manifestiert sich in Handlungen der Unterstützung, des Mitgefühls und der Solidarität mit anderen, insbesondere mit den Bedürftigen und Schwachen in der Gemeinschaft. **Partnerschaftliche Liebe (Ahavah)**: Partnerschaftliche Liebe im Judentum bezieht sich oft auf die romantische und emotionale Bindung zwischen Ehepartnern. Diese Liebe wird als heilig angesehen und ist ein zentraler Bestandteil der Ehe. Die Tora und rabbinische Schriften betonen die Bedeutung von Respekt, Treue und gegenseitiger Unterstützung in der Ehe. Die partnerschaftliche Liebe wird als eine Form der spirituellen Verbindung betrachtet, die sowohl körperliche als auch emotionale Aspekte umfasst. In der jüdischen Tradition wird die Ehe als eine Partnerschaft angesehen, die auf Liebe, Vertrauen und gemeinsamen Werten basiert. **Vergleich**: - **Umfang**: Nächstenliebe ist universell und schließt alle Menschen ein, während partnerschaftliche Liebe spezifisch für die Beziehung zwischen Ehepartnern ist. - **Ausdruck**: Nächstenliebe zeigt sich in altruistischen Handlungen, während partnerschaftliche Liebe in emotionaler und physischer Intimität zum Ausdruck kommt. - **Ziel**: Nächstenliebe zielt darauf ab, das Wohl der Gemeinschaft zu fördern, während partnerschaftliche Liebe auf die Stärkung der familiären Einheit und der persönlichen Bindung abzielt. Beide Formen der Liebe sind im Judentum von großer Bedeutung und ergänzen sich, indem sie sowohl die individuelle als auch die gemeinschaftliche Dimension des Lebens betonen.
Die vier Fragen (hebräisch: „Ma Nischtana“) werden traditionell am Sederabend zu Pessach gestellt, meist vom jüngsten Kind am Tisch. Sie lauten auf Deutsch: 1. **Warum essen wir... [mehr]
An Pessach (auch Passah oder Pesach genannt), einem der wichtigsten jüdischen Feste, gibt es zahlreiche Bräuche und Traditionen. Hier sind die wichtigsten: 1. **Sederabend**: Am ersten (und... [mehr]
Pessach (auch Passah oder Pesach) ist eines der wichtigsten jüdischen Feste und erinnert an den Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Es gibt zahlreiche Traditionen, die w&aum... [mehr]
Im Judentum gilt Selbstmord grundsätzlich als verboten und wird als schwere Sünde betrachtet. Das Leben wird als ein Geschenk Gottes angesehen, über das der Mensch nicht eigenmächt... [mehr]
Das Judentum entstand historisch vor dem Christentum. Das Judentum entwickelte sich über viele Jahrhunderte im antiken Israel und Juda und ist eine der ältesten monotheistischen Religionen d... [mehr]
Im Judentum hat das Thema Rache eine differenzierte Bedeutung. Grundsätzlich wird persönliche Rache im jüdischen Denken eher abgelehnt. In der Tora, insbesondere im Buch Levitikus (3. M... [mehr]
Das Küssen der Fingerspitzen und das Berühren des Türrahmens beim Verlassen oder Betreten eines Hauses ist ein jüdischer Brauch, der mit der sogenannten „Mesusa“ (hebr&... [mehr]
Das Gebot „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ steht im Alten Testament der Bibel, genauer im Buch Levitikus (3. Mose), Kapitel 19, Vers 18: **„Du sollst deinen N... [mehr]
Die Makkabäer sind eine bedeutende Gruppe in der jüdischen Geschichte, die vor allem im Zusammenhang mit dem sogenannten Makkabäeraufstand (ca. 167–160 v. Chr.) gegen die Seleukid... [mehr]
Du hast recht: Die Aussage, dass Jesus der „Sohn Gottes“ sei, ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens, wird aber im Judentum und im Islam abgelehnt. **Judentum:** Im Jud... [mehr]