Die vier Fragen (hebräisch: „Ma Nischtana“) werden traditionell am Sederabend zu Pessach gestellt, meist vom jüngsten Kind am Tisch. Sie lauten auf Deutsch: 1. **Warum essen wir... [mehr]
Pessach (auch Passah oder Pesach) ist eines der wichtigsten jüdischen Feste und erinnert an den Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Es gibt zahlreiche Traditionen, die während Pessach gepflegt werden: 1. **Sederabend**: Am ersten (und in der Diaspora auch am zweiten) Abend von Pessach findet das Sedermahl statt. Dabei wird die Haggada gelesen, die die Geschichte des Auszugs aus Ägypten erzählt. Es gibt festgelegte Speisen und Rituale, wie das Essen von Matzot (ungesäuertes Brot), Bitterkräutern und das Trinken von vier Bechern Wein. 2. **Matzot essen**: Während der gesamten Pessachwoche wird auf gesäuertes Brot (Chametz) verzichtet und stattdessen Matzot gegessen. 3. **Chametz-Verbot**: Vor Pessach wird das Haus gründlich gereinigt, um jegliches Chametz (gesäuerte Lebensmittel) zu entfernen. Es ist während des gesamten Festes verboten, Chametz zu besitzen oder zu essen. 4. **Lesen der Haggada**: Die Haggada ist das Buch, das die Geschichte des Auszugs aus Ägypten erzählt und durch den Sederabend führt. 5. **Besondere Speisen**: Auf dem Sederteller liegen symbolische Speisen wie Bitterkräuter (Maror), Charosset (eine süße Paste), ein Lammknochen, ein Ei, Petersilie und Salzwasser. 6. **Lieder und Gebete**: Während des Sederabends werden traditionelle Lieder wie „Ma Nishtana“ („Was unterscheidet diese Nacht?“) und „Dayenu“ gesungen. Diese Traditionen dienen dazu, die Erinnerung an die Befreiung aus der Sklaverei lebendig zu halten und von Generation zu Generation weiterzugeben. Weitere Informationen findest du z.B. auf [Jüdische Allgemeine](https://www.juedische-allgemeine.de/religion/pessach-das-fest-der-freiheit/).
Die vier Fragen (hebräisch: „Ma Nischtana“) werden traditionell am Sederabend zu Pessach gestellt, meist vom jüngsten Kind am Tisch. Sie lauten auf Deutsch: 1. **Warum essen wir... [mehr]
An Pessach (auch Passah oder Pesach genannt), einem der wichtigsten jüdischen Feste, gibt es zahlreiche Bräuche und Traditionen. Hier sind die wichtigsten: 1. **Sederabend**: Am ersten (und... [mehr]
In vielen spirituellen Traditionen wird Achtsamkeit als ein bewusstes, nicht wertendes Gewahrsein des gegenwärtigen Moments verstanden. Sie bedeutet, mit voller Aufmerksamkeit bei dem zu sein, wa... [mehr]
Im Judentum gilt Selbstmord grundsätzlich als verboten und wird als schwere Sünde betrachtet. Das Leben wird als ein Geschenk Gottes angesehen, über das der Mensch nicht eigenmächt... [mehr]
Das Judentum entstand historisch vor dem Christentum. Das Judentum entwickelte sich über viele Jahrhunderte im antiken Israel und Juda und ist eine der ältesten monotheistischen Religionen d... [mehr]
Im Judentum hat das Thema Rache eine differenzierte Bedeutung. Grundsätzlich wird persönliche Rache im jüdischen Denken eher abgelehnt. In der Tora, insbesondere im Buch Levitikus (3. M... [mehr]
Das Küssen der Fingerspitzen und das Berühren des Türrahmens beim Verlassen oder Betreten eines Hauses ist ein jüdischer Brauch, der mit der sogenannten „Mesusa“ (hebr&... [mehr]
Die Makkabäer sind eine bedeutende Gruppe in der jüdischen Geschichte, die vor allem im Zusammenhang mit dem sogenannten Makkabäeraufstand (ca. 167–160 v. Chr.) gegen die Seleukid... [mehr]
Du hast recht: Die Aussage, dass Jesus der „Sohn Gottes“ sei, ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens, wird aber im Judentum und im Islam abgelehnt. **Judentum:** Im Jud... [mehr]